Nach der überraschenden Absage von Torhüter und Publikumsliebling Severin Dürr, begann für den EVG, früh in der Kaderplanung, die Suche nach einem adäquaten Ersatz. Dem Verein war es dabei wichtig, einen erfahrenen Schlussmann zu finden, der die Landesliga kennt und das entsprechende Niveau mitbringt.
Der EVG heißt Christoph Müller willkommen zurück an alter Wirkungsstätte und sind überzeugt, dass sich ihr neuer Schlussmann gut und schnell in die Mannschaft integrieren und seine Leistungen abrufen wird.
Wanderers Germering Florian Hutterer

Germering - Nach der überraschenden Absage von Torhüter und Publikumsliebling Severin Dürr, begann für den EVG, früh in der Kaderplanung, die Suche nach einem adäquaten Ersatz. Dem Verein war es dabei wichtig, einen erfahrenen Schlussmann zu finden, der die Landesliga kennt und das entsprechende Niveau mitbringt. Fündig wurde man nun beim Landkreis-Nachbarn Fürstenfeldbruck. Nach zehn Jahren beim EVF, kehrt der aus der Wanderers Talentschmiede stammende Goalie Christoph Müller zurück zu alten Wurzeln. Sehr gute Überzeugungsarbeit leisteten dabei Germerings Sportlicher Leiter Markus Wiesheu und Germerings Kapitän Quirin Reichel höchst persönlich.

Der mittlerweile 28-Jährige verließ die Schwarz-Gelben als dritter Bayernliga-Torhüter zur Saison 2011/2012und wechselte zu den „Crusaders“, wo er sich in der Landesliga perspektivisch mehr Einsatzzeiten erhoffte. Seither stehen in Müllers Vita mehr als 200 Einsätze in Bayerns zweithöchster Eishockeyliga zu Buche. Mit einem Gardemaß von 1,90 m Größe und knapp 92 kg Gewicht, strahlt der schon immer in Germering lebende Neuzugang eine unglaubliche Präsenz im Tor aus. Den weit verbreiteten Butterfly-Stil hat er über all die Jahre nahezu perfektioniert und sein Oberkörper ist immer gerade, um viel Fläche zu machen und damit Schüsse zu blocken. Er ist technisch stark, bewegt sich gut und hat eine schnelle Fanghand.

In erster Linie muss man aber als Torhüter mental stark sein, und wenn man körperlich fit ist, ist man auch mental fit. Und so trainiert der ehrgeizige Sportsmann bereits mehrmals in der Woche mit vollem Fokus auf die neue Saison. Seit 2008 fungiert er darüber hinaus, zusammen mit dem deutschen Rekord-Eishockey-Nationaltorhüter Joseph „Peppi“ Heiß, als Headcoach der „Goalie Stars“ und fördert, unterstützt und begleitet damit Torhüter von klein bis groß, um sie zu Stars von morgen auszubilden. Müller selbst ist die Entscheidung alles andere als einfach gefallen und doch freut er sich schon auf viele Mitspieler und Vereinsmitglieder, die er noch immer kennt.

Er äußerte sich bei seiner Unterschrift, wie folgt: „Ich möchte mich beim EV Fürstenfeldbruck für die tollen 10 Jahre bedanken, in denen ich wahnsinnig viel dazu gelernt habe und durchwegs viel Vertrauen von allen Seiten genießen durfte. Doch als die Anfrage der Wanderers kam, ein Teil eines sehr ambitionierten und erfolgshungrigen Teams zu werden, war der Entschluss für mich dann relativ schnell gefasst. Auf Grund meiner Erfahrung übernehme ich grundsätzlich gerne die Verantwortung auf und neben dem Eis und hoffe, dass ich so zu einer erfolgreichen Saison im schwarz-gelben Trikot beitragen kann. Der Kontakt nach Germering ist in all den Jahren nie abgebrochen. Die Entwicklung der Wanderers habe ich daher auch immer mitverfolgt und es hat mich sehr gefreut, dass der schnelle Wiederaufstieg in die Landesliga erfolgreich gelang. Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich nach jedem Spiel sagen kann, dass ich alles für das Team gegeben habe. Jetzt auch einen Beitrag zum sportlichen Erfolg meines Heimatvereins leisten zu können, war natürlich ebenfalls ein großer Anreiz für den Wechsel. Als ehrgeiziger Sportler wünscht man sich ja auch nichts mehr als „oben“ mit zu spielen.“

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