Die Verletzten werden behandelt
ak
Gröbenzell (eh) – Dieses Wochenende fand in Gröbenzell eine gemeinsame Integrierte Grundausbildung im Katastrophenschutz von Johannitern und Maltesern statt. Der Ausbildungskurs, organisiert von Theresa Thoma und Tom Miller, war mit insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besetzt. Die Idee zu diesem Kurs resultierte letztlich aus den zahlreichen gemeinsamen Einsätzen der beiden Hilfsorganisationen im Bereich Katastrophenschutz. Mit von der Partie war auch die Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof, die maßgeblich zum Gelingen der abschließenden Übung beigetragen hat.
Im Rahmen dieser Übung, die am Sonntagnachmittag stattfand, konnten die 15 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer der Johanniter und Malteser unter Beweis stellen, wie sie ihr frisch erworbenes theoretisches Wissen in einem Einsatz in die Tat umsetzen. Dazu fuhr ein Pkw nahe der Grundschule Süd in Puchheim - so das Übungsszenario - in eine Gruppe Jugendlicher. Für die Versorgung der insgesamt 14 Verletzten und Beteiligten musste die Schnelleinsatzgruppe Behandlung eine entsprechende Infrastruktur bereitstellen.
 
Zunächst galt es die Patienten so schnell wie möglich zu sichten, an einer spontan eingerichteten Patientenablage Verletzte zu versorgen und parallel einen Behandlungsplatz aufzubauen. Dabei wurden die 15 neuen Helfer durch vier erfahrene Katastrophenschutzhelfer beziehungsweise -Gruppenführer unterstützt. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Bahnhof, die das Auto sowie die technische Rettung zum Szenario beisteuerte, wurden die Einsatzkräfte rasch Herr der Lage: Nach einer knappen Stunde war ein kompletter Behandlungsplatz aufgebaut und alle Patienten versorgt.
 
Die Grundausbildung Katastrophenschutz vermittelt die Grundkenntnisse für Sanitäter, um im Katastrophenfall eine Vielzahl an Verletzten beziehungsweise Bedürftigen versorgen zu können. Dabei müssen Gefahren erkannt werden, die Wirkungen und deren Folgen abschätzt werden, um schließlich sich selbst und andere nicht in zusätzliche Gefahr zu bringen. Weitere Themen waren Einsatztaktik, rechtliche Grundlagen sowie der organisatorische Aufbau des Katastrophenschutzes. Auch die Praxis kam nicht zu kurz: So lernten die Helfer etwa, wie man ein großes Zelt korrekt aufbaut und wie man Notstromaggregate betreib. Am Ende der Übung konnte Johannes Freiherr von Uckermann, Mitglied des Regionalvorstandes der oberbayerischen Johanniter, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum erfolgreichen Kurs gratulieren.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.