Florian Hammers (Tierpiraten) und Sonja Gaja (Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg) und Christine Hammel (Gemeinde Gilching).
Florian Hammers (Tierpiraten) und Sonja Gaja (Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg) und Christine Hammel (Gemeinde Gilching).
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Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Mit der Aktion „Igeltore für Gilching“ möchten die Gemeinde Gilching, der Bund Naturschutz Starnberg, die Tierpiraten und die Offene Werkstatt Gilching gemeinsam dazu beitragen, die Lebensbedingungen für Igel im Gemeindegebiet zu verbessern. Kleine Durchgänge in Gartenzäunen ermöglichen den Tieren, zwischen benachbarten Grundstücken zu wechseln und ihre natürlichen Wanderrouten wieder zu nutzen.

Darüber hinaus können Gartenbesitzer mit einfachen Maßnahmen zum Schutz der Tiere beitragen. Mähroboter sollten ausschließlich tagsüber eingesetzt werden, da Igel vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv sind. Auch naturnahe Gartenecken mit Laub, Reisig oder höherem Gras bieten wertvolle Rückzugs- und Nahrungsräume. Interessierte Bürger können sich kostenfrei für ein Igeltor anmelden. Auf Wunsch wird dieses sogar eingebaut.

Die Igeltore werden von Kindern eines gemeindlichen Kindergartens gestaltet. Jedes Tor wird dadurch zu einem kleinen Unikat. Gleichzeitig lernen die Kinder im Rahmen einer pädagogisch begleiteten Aktion Wissenswertes über den Igel, seinen Lebensraum und die Bedeutung des Naturschutzes. Die Ausgabe der gestalteten Igeltore ist für den Herbst geplant. Wer teilnehmen möchte, kann sich bereits jetzt unter www.manager.tierpiraten.de/f/zaun anmelden.

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