Ministranteneinführung in den Pfarreien St. Martin und St. Johannes Bosco.
ak
Germering - Der vergangene Sonntag, 20. November 2016, war für die Katholische Stadtkirche Germering mit ihren drei Pfarreien ein großer Freudentag: Bei den Gottesdiensten in St. Cäcilia, St. Martin und St. Johannes Bosco nahmen insgesamt 30 neue Ministrantinnen und Ministranten ihren Dienst auf. Damit wächst die Ministrantenschar der Stadtkirche auf insgesamt rund 140 Jungen und Mädchen bzw. Jugendliche an. Bei der Aufnahmefeier erhielten die „Neuen“ ihre gesegnete Ministrantenplakette, die bei den Gottesdiensten getragen wird, sowie die Aufnahmeurkunde und den Ministrantenausweis. Daneben wurde während der Aufnahmefeier der jeweiligen Gottesdienstgemeinde der Dienst der Ministranten näher erläutert. Anhand der Gegenstände, die zum alltäglichen Ministrantendienst gehören, erklärte Kaplan Alois Emslander, warum die Ministranten welchen Gegenstand verwenden. Jeweils einer der neuen Ministranten sprach dazu ein Gebet, das verdeutlichte, an wen sich der mit dem jeweiligen Gegenstand erbrachte Dienst richtet.
 
Das Wort „Ministrant“ stammt vom lateinischen „ministrare“ und heißt übersetzt „dienen“. Ministranten sollen Diener sein, so Kaplan Emslander. Aber nicht Diener des Priesters, sondern für Jesus selbst. Wenn sich die Gemeinde zum Gottesdienst versammelt, dann übernehmen die Ministranten den sichtbaren Dienst aller Getauften und vertreten diese am Altar, wenn sie die Gaben bringen oder auf andere Weise Dienst tun. Über den liturgischen Dienst während der Gottesdienste hinaus gibt es für die Ministranten der Stadtkirche vielfältige Angebote und Veranstaltungen. Neben Gruppenstunden oder Monatstreffen werden beispielsweise Ausflüge und Freizeitfahrten organisiert. „Schön, dass es euch alle gibt!“ – mit diesen Worten beendete Kaplan Alois Emslander die jeweiligen Einführungsfeiern. Anschließend konnte in St. Cäcilia noch beim Patroziniumsfest, in St. Martin und St. Johannes Bosco bei einem Stehempfang weitergefeiert werden. „Die Katholische Stadtkirche Germering freut sich sehr über den großen Zuwachs und hofft auf viele gemeinsame Gottesdienste und andere Aktionen“, so Kaplan Emslander, der für die Ministranten der Stadtkirche Germering zuständig ist.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.