Anlässlich der alljährlich im Herbst initiierten „Armutswochen“ des Deutschen Caritasverbandes will das Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck mit zwei neuen Initiativen Betroffene aktiv unterstützen.
Anlässlich der alljährlich im Herbst initiierten „Armutswochen“ des Deutschen Caritasverbandes will das Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck mit zwei neuen Initiativen Betroffene aktiv unterstützen.
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Fürstenfeldbruck Anlässlich der alljährlich im Herbst initiierten „Armutswochen“ des Deutschen Caritasverbandes will das Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck mit zwei neuen Initiativen Betroffene aktiv unterstützen und gleichzeitig das Sprechen über Armut in den Fokus rücken.

Mittagsküche vor der Kirche

Eine warme Mahlzeit für bedürftige Menschen aus der Region wird es ab Freitag, 30. Oktober, wöchentlich jeweils freitags zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr auf dem Gelände der Pfarrkirche St. Magdalena geben. „Mittagsküche vor der Kirche“ ist eine Kooperation zwischen dem Pfarrverband Fürstenfeld, dem „Brucker Fenster“ der Caritas sowie dem Fachdienst Gemeindecaritas. Das Essen wird von Teilnehmern des Beschäftigungsprojekts „hofcafé“ zubereitet und mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern ausgegeben. Dank der großzügigen Spende der Olchinger Firma „TrendGo GmbH“ ist es möglich, die ersten 500 Essen kostenlos abzugeben.

Mit Kindern über Armut sprechen

Laut einer aktuellen diesjährigen Studie der Bertelsmann Stiftung wachsen in Deutschland 2,8 Millionen Kinder in Armut auf, was sich in mangelnder Teilhabe und Stigmatisierung niederschlägt. Diese traurige Statistik bildet den Hintergrund einer gemeinsamen Initiative der Caritas-Sozialberatung für Schuldner und der Ökumenischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Die Mitarbeiter haben ein Konzept entwickelt, durch das Pädagogen älteren Kindergarten- und Hortkindern das Thema Armut nahebringen können. Durch Erzählungen und Kunst werden Kinder dazu angeleitet, Armut zu verstehen und für eigene Erfahrungen eine schamfreie Sprache zu entwickeln. Zwei Caritas-Kindergärten werden das Konzept in dieser Woche umsetzen. Man hält es für sehr wichtig, schon im frühen Alter Empathie und Toleranz im Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen einzuüben. Dazu will dieses Projekt einen Beitrag leisten, erläutern die Sozialberaterin Nicole Egle und die Erziehungsberaterin Naemi Mühlstein.

Das Material kann über die Aktionswoche hinaus jederzeit von interessiertem Erziehungspersonal bei der Caritas-Außenstelle in Germering bestellt werden.         red

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