Ein Traumspielhaus von Kindern für Kinder
Ein Traumspielhaus von Kindern für Kinder
red, Foto: Waldorfschulverein Gröbenzell e.V.

Gröbenzell – Den Schulhof der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ziert ein neues Spielhaus. Im Rahmen ihrer Bauepoche planten und errichteten die Schüler der 3. Klasse mit Unterstützung von Eltern und der Firma „gemeinsam gestalten“ aus Olching ein tolles Spielhaus. Es ist die erste Hütte im Rahmen des zukünftigen „Unterstufendorfs“, mit dem auch die kommenden dritten Klassen den Pausenhof in ein regelrechtes Spieldorf verwandeln werden. Dafür wurde drei Wochen lang intensiv gehämmert, gesägt und geschraubt, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Besonders wichtig war es den Verantwortlichen, die Kinder im selbstständigen und selbstsicheren Arbeiten auf der Pausenhofbaustelle zu bestärken. Bei Sonnenschein, Regen und Wind schufen die Schüler während der dreiwöchigen Bauphase etwas völlig Neues. Sie lernten unterschiedlichste Werkzeuge und Maschinen kennen, entdeckten die Eigenschaften und Besonderheiten verschiedener Holzarten und haben den Grundstein dafür gelegt, den Pausenhof in ein regelrechtes Spieldorf zu verwandeln. Denn auch die kommenden dritten Klassen werden den Pausenhof Schritt für Schritt um weitere Spielhäuser ergänzen.

Waldorfschüler der 3. Klasse errichten während der sogenannten Bauepoche üblicherweise ein Bauobjekt. Auf diese Weise erleben sie, dass sie aus dem Abstand, den sie in diesem Alter zur Welt gewonnen haben, etwas Neues schaffen können, das ihnen Schutz und Sicherheit gibt. Das diesjährige Projekt ermöglichten viele Förderer und Unterstützer: u.a. der Gröbenzell-Fonds, der unter dem Dach der Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck Projekte unterstützt, die dem Gemeinwesen in Gröbenzell dienen, die Waldorf-Stiftung, die Obstbrennerei Stürzer sowie das Betonwerk Gröbenzell. Das Resultat ist ein Gemeinschaftswerk, das die Kinder noch viele Jahre mit Stolz nutzen werden.

Wer das Traumspielhaus selbst erleben möchte, ist herzlich zu einem der kommenden Feste oder Märkte eingeladen. 

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.