Anfang der KW 20 sind die ersten 50 Bewohner in ein Zelt eingezogen, das die dezentrale Asyl-bewerberunterkunft des Landratsamts auf dem Fliegerhorstgelände ergänzt.
Anfang der KW 20 sind die ersten 50 Bewohner in ein Zelt eingezogen, das die dezentrale Asyl-bewerberunterkunft des Landratsamts auf dem Fliegerhorstgelände ergänzt.
LRA FFB

Fürstenfeldbruck - Seit Ende des Jahres 2023 bereitet das Landratsamt Fürstenfeldbruck das Gebäude 104 mit den Bauteilen A bis D zur Unterbringung von Asylbewerbern vor. Auch ein Zelt mit Versorgungscontai-nern wurde auf dem dortigen Appellplatz aufgestellt. Insgesamt werden voraussichtlich an die 500 Plätze geschaffen werden.Die Vorbereitungen gestalteten sich schwieriger und langwieriger als erwartet. Das ist der Tatsa-che geschuldet, dass es sich um einen älteren Bundeswehrbau handelt, der für viele Menschen ertüchtigt werden muss und in dessen Umfeld auch besondere Sicherheitsvorkehrungen einzuhal-ten sind. So musste z. B. ein besonderer Sicherheitszaun gebaut und Leitungen ertüchtigt werden.

Unter anderem musste der elektrische Anschluss ertüchtigt werden, da die Unterkunft mit Küchen ausgestattet wird. Der am Gebäude bestehende Anschluss war für diese Mehrleistung nicht ausgelegt. Für eine mögliche Maximalbelegung von ca. 500 Personen sind die bestehenden Duschen, Toiletten und Waschmöglichkeiten ebenfalls nicht ausreichend und müssen dementsprechend umgebaut werden. Dieses bedeutet ein Eingreifen in das bestehende Wasserversorgungsnetz im Gebäude und ein Neuaufbau der Kaltwasser- und Warmwasserversorgung. In Zahlen: 50 neue Kochstellen, 50 Duschen, 50 Toiletten und 100 Waschtische.

Die Bauteile A und B des Gebäudes 104 werden wohl ab Anfang August bezugsfertig sein. Ab 1. August wird für die kleinen Bewohner auch eine Spielgruppe des Roten Kreuzes eingerichtet werden. „Diese Unterbringungsmöglichkeit im Fliegerhorst bringt für den Landkreis bis 2026 eine spürbare Erleichterung. Ich danke erneut der Bundeswehr für ihre große Kooperationsbereitschaft“, so Landrat Thomas Karmasin, der gleichzeitig darauf hinweist, dass nicht verkannt werden

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