Am Samstagmittag, 8. Januar, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Fürstenfeldbruck zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 46-Jähriger ging auf seine 62-jährige Vermieterin mit und einen 75-jährigen Nachbarn los. Der Tatverdächtige konnte noch vor Ort festgenommen werden.
Am Samstagmittag, 8. Januar, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Fürstenfeldbruck zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Amper-Kurier Symbolbild

Fürstenfeldbruck - Am Samstagmittag, 8. Januar, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Fürstenfeldbruck zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 46-Jähriger ging auf seine 62-jährige Vermieterin mit und einen 75-jährigen Nachbarn los. Der Tatverdächtige konnte noch vor Ort festgenommen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Samstag gegen 11.30 Uhr im Flur des Mehrparteienhauses zu einer Streitigkeit zwischen dem 46-Jährigen und seiner Vermieterin. Im Zuge derer zog der Mann ein Messer und verletzte die ältere Frau. Der Nachbar, der auf den Streit aufmerksam geworden war und der Frau zu Hilfe kommen wollte, wurde ebenfalls durch den 46-Jährigen angegriffen und verletzt. Anschließend zog der Tatverdächtige sich in seine Wohnung zurück, wo er nur wenig später durch Polizeikräfte leicht verletzt angetroffen und festgenommen werden konnte. Die beiden Opfer erlitten schwere Verletzungen, die in Krankenhäusern versorgt werden mussten. Die leichten Verletzungen des Beschuldigten wurden ebenfalls ärztlich versorgt.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck nahm die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den Mann auf. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde der Tatverdächtige am  Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an, woraufhin der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt überstellt wurde. red

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