Wer auf Alkohol nicht bereits von vornherein verzichten will, sollte daher seinen Nachhauseweg im Anschluss an eine Weihnachtsfeier rechtzeitig vorplanen.
krü/pixelio.de
Landkreis - Die Zeit der Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern hat begonnen und schon bald werden in vielen Städten und Gemeinden auch die traditionellen Weihnachtsmärkte geöffnet. Hier ein Glühwein, dort ein Bier und schon kann dies für die Heimfahrt zu viel sein. Dabei ist den meisten Verkehrsteilnehmern nicht bewusst, dass schon 0,3 Promille bei einem Unfall oder bei unsicherer Fahrweise ausreichen, um mit dem Gesetz nachhaltig in Konflikt zu geraten. Bereits in den ersten neun Monaten dieses Jahres ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bereits 529 Unfälle, bei denen Alkohol ursächlich war. 5 Personen fanden dabei den Tod, 87 Menschen wurden teils schwer verletzt. 399 Verkehrsteilnehmer mussten in diesem Zeitraum sofort ihren Führerschein abgeben, da sie betrunken unterwegs waren und ohne Unfall in eine Polizeikontrolle gerieten. Da diese Trunkenheitsfahrten erfahrungsgemäß zum Jahresende hin zunehmen,  werden die Polizeiinspektionen auch während der diesjährigen Adventszeit verstärkt Alkoholkontrollen durchführen. 
Wer auf Alkohol nicht bereits von vornherein verzichten will, sollte daher seinen Nachhauseweg im Anschluss an eine Weihnachtsfeier rechtzeitig vorplanen. Am besten lässt man sich von einem Angehörigen abholen oder man tritt die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Ebenso sind auch die Taxigebühren für die Heimfahrt mit Sicherheit gut angelegt. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass eine Trunkenheitsfahrt nicht nur den Führerschein und eine hohe Geldstrafe, sondern möglicherweise auch den Arbeitsplatz kostet. Für den darauffolgenden Tag gibt die Polizei zu bedenken, dass nach vorangegangenem Alkoholgenuss der Blutalkoholspiegel eventuell vom Körper noch nicht ganz abgebaut ist. Nicht selten ist dieser Restalkoholwert für den Verlust des Führerscheins durchaus noch ausreichend.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, bei dem traditionell ehrenamtlich engagierte Brucker mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen: diesmal durch die Oldschool Bigband ehemaliger Graf-Rasso-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt Fürstenfeldbruck erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.