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Überacker - In der Nacht auf den 20. November wurden vor der Tierauffangstation in Überacker sieben ca. fünf bis sechs Wochen alte Katzenkinder in einem Karton ausgesetzt. Als Uli Stiefvater und Heidi Minderlein morgens an der Station ankamen wunderten sie sich, dass vor der Papier- und Bio-Müllsammelbox deren gesamter Inhalt herumlag. Stiefvater öffnete die Tür der Box und rief erschrocken – da laufen lauter kleine Katzen herum. Sie sammelten die ausgehungerten, frierenden und mit Flöhen und Zecken überhäuften Kätzchen ein und brachten sie zur Erstversorgung ins Haus und danach gleich zum Tierarzt.
Minderlein ist über dieses  aussetzen der Katzen schockiert, für diese Katzenbesitzer hat sie kein gutes Wort übrig. Alle Aufrufe die Katzen kastrieren zu lassen, um die unkontrollierte Katzenvermehrung zu stoppen, finden bei diesen Leuten kein Gehör. Es wäre an der Zeit das sich auch unsere Gemeinden und zuständigen Ämter mit dem Thema der „Kastrations- und Meldepflicht für Katzen“ beschäftigen. In anderen Städten, wie z. B. Bückeburg, wurden solche Verordnungen bereits erfolgreich eingeführt.
Die Station ist mit zur Zeit mit über 30 Katzen schon so überbelegt, dass einige ältere Katzen und Katzenkinder auf privaten Pflegeplätzen untergebracht werden mussten. Mit der großen Anzahl an Tieren in der Tierauffangstation sind natürlich auch die ehrenamtlichen Helfer an Ihre Grenzen gestoßen, deshalb werden dringend weitere ehrenamtliche Helfer und Spender gesucht.
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