Von einem „wunderschönen Museum“ schwärmte Gilchings Bürgermeister Manfred Walter am Samstagabend anlässlich des fünften Geburtstages. In Punkto Unterhaltung begeisterte Bühnenpoetin Meike Harms mit ihrem „Spaziergang über den Jahrmarkt der Zeiten“.
Rund 30 Gäste versammelten sich im Garten des Wersonhauses bei zunehmend abkühlenden Außentemperaturen zum Geburtstag vom Museum SchichtWerk
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Gilching  – Von einem „wunderschönen Museum“ schwärmte Gilchings Bürgermeister Manfred Walter am Samstagabend anlässlich des fünften Geburtstages. In Punkto Unterhaltung begeisterte Bühnenpoetin Meike Harms mit ihrem „Spaziergang über den Jahrmarkt der Zeiten“.

Rund 30 Gäste versammelten sich im Garten des Wersonhauses bei zunehmend abkühlenden Außentemperaturen. Die Eröffnung übernahm Meike Harms, Bayerische Meisterin im Poetry-Slam. Sie erntete anhaltenden Applaus für ihren humorvollen Streifzug zwischen fiktiven Trödlerbuden, mit Abstecher Museum SchichtWerk. „Hier können sie nichts kaufen, aber eindrucksvoll erleben wie sich Gilching in seiner 4000Jährigen Geschichte entwickelt hat“, schaffte sie einen gelungenen Übergang zum eigentlichen Anlass des Festes. Die Laudatio hielt Bürgermeister Manfred Walter. In seinem Rückblick ging er auf das Jahr 2015 ein, das entscheiden für die Gründung des Museums gewesen sei. Bis dahin hatte die unter Rudi Schicht 2003 gegründete „Gesellschaft für Archäologie und Ortsgeschichte“ viel Vorarbeit geleistet. Unter anderem wurden Radwanderwege „Via Zeitreise“ eröffnet, fanden Ausgrabungen und Feldbegehungen statt und wurden etliche Feste gefeiert.

Im Fokus aber stand stets ein eigenes Museum, auch als Heimat für drei gut erhaltene Skelette, die sich als Kiltis in der Welt der Archäologen einen Namen machten. „Ja, und dann wurden die Räume im Wersonhaus frei“, erzählte Walter. Die Museumbefürworter unter Vereinsvorsitzender Annette Reindel hatten jedoch Konkurrenz in der Musikschule, die sich ebenfalls um den Einzug bewarben. Walter: „Im Gemeinderat fand eine lange Diskussion statt. Letztendlich ging der Zuschlag mit einer Stimme Mehrheit an den archäologischen Verein. Wäre es anders gelaufen, dann würden heute Geigen in den Räumen erklingen.“ Für Walter eine durchaus positive Entwicklung für Gilching, habe sich das Museum doch zu einem Besuchermagneten entwickelt. Viel Lob gab es seitens Dr. Sabine Mayer vom Landesamt für Denkmalschutz, nicht nur für Reindel als Museumsleiterin, auch die vielen Ehrenamtlichen, die „tolle Arbeit leisten“, trügen maßgeblich zum Erfolg mit bei, betonte sie. Reindel schloss die Rednerliste mit Hinweisen auf aktuelle Aktionen, unter anderem auf den neuen „Youtube-Kanal“, sowie auf „10 Jahre Zeitreise-Journal“. (LeLe)                

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