Von links: Hauptmann Sven Waidmann, Brigadegeneral Bernhardt Schlaak, Regierungspräsident a.D. Dr. Wilhelm Weidinger, Stabsfeldwebel Xaver Hanrieder, Ministerialdirektor Michael Höhenberger und Brigadegeneral Helmut Dotzler bei der Auszeichnung.
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Fürstenfeldbruck - Dank der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung konnten bei der Haus-, Straßen- und Friedhofsammlung 2014 des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bayern ein Ergebnis von über 2,177 Millionen Euro erzielt werden. Ein Plus von fast 24.000 Euro.
Anlässlich eines Empfanges im Bayerischen Sozialministerium Anfang Mai in München würdigten der Amtschef des Sozialministeriums Michael Höhenberger, der Kommandeur Landeskommando Bayern, Brigadegeneral Helmut Dotzler, und der Vorsitzende des Volksbund-Landesverbandes, Regierungspräsident a.D. Dr. Wilhelm Weidinger, die großartige Hilfe seitens der Bundeswehr, der Reservisten und vieler Altgedienter bei der Sammlung. Darüber hinaus wurde deren Engagement bei der Gedenkkerzen-Aktion, Jugendlagern, Arbeitseinsätzen auf deutschen Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland, am Volkstrauertag und bei Wohltätigkeitskonzerten gelobt.
Unter den ausgezeichneten Verbänden war auch die Offizierschule der Luftwaffe, die in den letzten Jahren die Arbeit des Volksbundes immer besonders tatkräftig unterstützte. Bei der Sammlung im letzten Herbst im Landkreis Fürstenfeldbruck  kamen über 17610 Euro zusammen.
Zu den ersten Gratulanten von oberbayerischer Verbandsseite zählten an diesem Tage Beirat im Bezirksvorstand Oberstleutnant a.D. Dieter Oberbeck und Bezirksgeschäftsführer Jörg Raab.
Der Standortälteste Fürstenfeldbruck, Brigadegeneral Bernhardt Schlaak konnte zusammen mit Hauptmann Sven Waidmann und Stabsfeldwebel Xaver Hanrieder als Zeichen des Dankes stellvertretend für ihre Kameraden eine gerahmte Großaufnahme der Kriegsgräberstätte in Lommel (Belgien) entgegennehmen. Dort befindet sich seit 1959 der größte deutsche Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges in Westeuropa. Die Anlage birgt auf einer Fläche von 16 Hektar über 39.000 Kriegstote - Männer und Frauen, die während der Kämpfe in Belgien und Westdeutschland, insbesondere bei Aachen, im Hürtgenwald und am Brückenkopf Remagen ums Leben gekommen sind.
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