Um 1900 wurde der beschauliche Markt Bruck zum Rückzugsgebiet für Künstler aus München, die dem hektischen Kulturbetrieb der Großstadt entfliehen wollten. An der Amper, in der Dachauer Straße und Emmeringer Straße entstanden teils herrschaftliche Villen.
Die Führung findet statt am Samstag, 2. Juli um 18 Uhr und dauert 1,5 Stunden. Der Preis pro Person beträgt 15 Euro, Kinder ab sechs Jahren 6 Euro, Treffpunkt ist am Niederbronnerplatz.
Manfred Vögele

Fürstenfeldbruck – Um 1900 wurde der beschauliche Markt Bruck zum Rückzugsgebiet für Künstler aus München, die dem hektischen Kulturbetrieb der Großstadt entfliehen wollten. An der Amper, in der Dachauer Straße und Emmeringer Straße entstanden teils herrschaftliche Villen. Anfang des 20. Jahrhunderts lebte auch der Marinemaler Hans Ritter von Petersen hier. Als Präsident der Münchner Künstlergenossenschaft leitete er die internationalen Ausstellungen im Glaspalast. Dort waren Brucker Malerinnen und Maler ebenfalls vertreten.

Diese Zeit lässt Gästeführerin Petra Vögele (Foto: re.) nun wieder aufleben. Mit Musik, vergnüglichen Texten und einem Augenzwinkern können die Teilnehmenden der neuen Tour „Brucker Künstlerhäuser – einmal anders“ der Malerin Selma Des Coudres (Aline Pronnet, Mitte) und ihrem Freund Joachim Ringelnatz (Andreas Harwath, li.) folgen. „Das war eine spannende Zeit damals“, erzählt Vögele. Vor etwa zwei Jahren reifte die Idee für diese außergewöhnliche Führung. Die Gästeführerin hatte es immer schade gefunden, dass die Künstlerhäuser bei den „normalen“ Rundgängen nur von außen gezeigt werden konnten. Dieses Manko, wie sie sagt, wollte sie durch etwas Besonderes ausgleichen. Nun werden das damalige Leben hinter den Mauern, der Austausch der Kulturschaffenden dort und ihre vielfältigen Kontakte in die Kunstmetropole anschaulich.

Die Führung findet statt am Samstag, 2. Juli um 18 Uhr und dauert 1,5 Stunden. Der Preis pro Person beträgt 15 Euro, Kinder ab sechs Jahren 6 Euro, Treffpunkt ist am Niederbronnerplatz. Eine Anmeldung ist erforderlich, entweder telefonisch unter 08141 281-1413 oder per E-Mail an tourismus@fuerstenfeldbruck.de.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Nach drei Jahrzehnten fest im Amtssitz wurde der 63-jährige Thomas Karmasin (CSU), Jurist und u. a. auch Präsident des Bayerischen Landkreistags, erneut für weitere sechs Jahre als Landrat gewählt.

Fürstenfeldbruck – Bis zum Jahr 1974 war der 21. ein besonderer Geburtstag, man hatte Grund zu feiern, man wurde volljährig. Obwohl also der 21. Geburtstag eigentlich kein besonderer mehr ist, trafen sich am 20. März im Pfarrheim St. Bernhard an die 50 Frauen, um mit einem stimmungsvollen Fest den 21. Geburtstag des Frauentreffs zu feiern.

Gilching – Wer kennt es nicht. Da steht ein Schrank an der Wand, wo er auch hingehört, und ist gefüllt mit Kleidungsstücken oder irgendwelchem anderen Krimskrams. Nicht so beim hiesigen Wirt Herbert (Herbert Schäufler) und seiner Frau (Ulrike Ratty).

Gilching - Der neue Gilchinger Gemeinderat wird deutlich vielfältiger, aber auch zersplitterter. Während die CSU als klarer Wahlsieger hervorgeht, ziehen mit der AfD (zwei Sitze) und der Linken (ein Sitz) neue Kräfte ins Ratsgremium ein. In Punkto Bürgermeisterwahl kommt es am Sonntag, 22.

Landkreis – Mit Spannung verfolgt wurden allerorts die Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag. In Egenhofen, Hattenhofen, Oberschweinbach und Olching ziehen mit Robert Köll (BGE), Jörg Sändig (DG), Lutz Rosenbaum (DmZ) und Maximilian Gigl (CSU) neue Bürgermeister ins Amt.

Fürstenfeldbruck – Einen Rück- und Ausblick über das Vorjahr und die diesjährigen Projekte gab unlängst das Museumsteam: 2025 waren die Ausstellungen „Bruck bewegt!“ Migrationsgeschichte(n)“, „Zingerl – Das unbekannte Frühwerk“ (im Kunsthaus), „Du = Wir | Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“, in Kooperation mit St.

Fürstenfeldbruck – Noch bis Sonntag, 22. März ist die Open-Air-Ausstellung „Deine Orte der Demokratiegeschichte“ in Fürstenfeldbruck zu sehen.

Fürstenfeldbruck – Am 2. März haben bei der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck sechs neue Einsatzkräfte ihren Dienst angetreten, die nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung und teilweise vorübergehender Anschlussverwendung zum Monatsbeginn zum Polizeipräsidium Oberbayern-Nord versetzt wurden.