Eine Ausstellung im Rahmen der bayerischen Demenz-Wochen unter dem Motto „Demensch“ wurde bereits im Rathaus-Foyer der Gemeinde Gilching eröffnet. Gezeigt werden Karikaturen von Peter Gaymann, der Einblicke in realistische Szenen gibt, sie jedoch mit einer Portion Humor unterlegt. Die Ausstellung ist noch bis Ende September zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus zu sehen.
Eine Ausstellung im Rahmen der bayerischen Demenz-Wochen unter dem Motto „Demensch“ wurde bereits im Rathaus-Foyer der Gemeinde Gilching eröffnet.
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Gilching - Eine Ausstellung im Rahmen der bayerischen Demenz-Wochen unter dem Motto „Demensch“ wurde bereits im Rathaus-Foyer der Gemeinde Gilching eröffnet. Gezeigt werden Karikaturen von Peter Gaymann, der Einblicke in realistische Szenen gibt, sie jedoch mit einer Portion Humor unterlegt. Die Ausstellung ist noch bis Ende September zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus zu sehen. „Mehr Gelassenheit“ mit den Betroffenen wünscht sich Bürgermeister Manfred Walter. „Die Krankheit macht vor niemandem Halt. Egal, ob es sich um einen Regierungspräsidenten oder einen Bauarbeiter handelt. Fast in jeder Familie gibt es einen Angehörigen, der an Demenz erkrankt ist. Wir als Gesunde können uns gar nicht vorstellen, was das bedeutet. Deshalb reagieren wir oft auch genervt, obwohl Gelassenheit angebracht wäre.“

In Gilching seien derzeit 400 bis 450 Menschen betroffen, ergänzte Michael Wolfschlag vom Seniorenbeirat. „Weil es auch immer mehr werden, ist noch mehr Aufklärung dringend notwendig. Da Demenz nicht heilbar ist, müssen wir alles dafür tun, den Betroffen wie auch deren Angehörigen die Teilhabe am normalen Alltag zu ermöglichen und individuelle Beratungen anzubieten.“ Hanka Schmitt-Luginger, Vorsitzende des Seniorenbeirats, erinnerte außerdem daran, dass zum Thema auch junge Menschen herangezogen werden müssen.

 „Es ist wichtig, sie zu sensibilisieren, damit sie bei einer Demenz von Opa oder Oma das notwendige Verständnis aufbringen“. Die Angehörigen von an Demenz erkrankten im Fokus hat Sabine Ayhan, Demenz- und Inklusionsberaterin in der Rathaus-Verwaltung. Sie lädt explizit zum Thema „konkrete Hilfestellung“ sowie zur „Aktivierung eigener Kraftquellen“ am Freitag, 16. September, zwischen zehn und 13 Uhr in den Veranstaltungssaal im Rathaus ein. Ansprechpartnerin wird Sonja Herrmann von der Fachstelle für pflegende Angehörige im westlichen Landkreis Starnberg sein. Wer teilnehmen möchte, muss sich unter ayhan@gemeinde-gilching.de anmelden.

 Ihr Appel richtet sie zudem an Menschen, die etwas Zeit erübrigen können und sich als Alltagsbegleiter*in ausbilden lassen. „Sie werden dann nach Absprach in den betroffenen Familien eingesetzt, um den Angehörigen möglichst viel Freiraum zu geben und damit auch die Teilhabe im Alltag klappt.“ Die nächste Schulung, es geht jeweils um einen Tag, von 9 bis 17.30 Uhr, findet im November statt. Der genaue Termin und der Treffpunkt werden noch bekannt gegeben, getont Ayhan. Federführend zuständig für den Bereich Alltagsbegleitung sei ebenfalls Sonja Herrmann. Anmeldungen sind ab sofort unter Telefon 08143-2419430 möglich. Veranstalter und Organisatoren der „Bayerischen Demenzwoche“ in Gilching ist der Seniorenbeirat in Kooperation mit der Gemeinde. LeLe               

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