Quer zu denken und viele Umstrukturieren werden notwendig sein, um auch unter Corona zur 6. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche im Oktober einladen zu können. Im Rahmen eines Treffens von Kulturschaffenden wurden bereits erste Ideen gesammelt. Anhand eines Fragebogens sollen entsprechende Angebote gemacht werden.
Bei der Kulturwoche 2019 trat unterem der heutige Landrat Stefan Frey als Geigen-Virtuose auf
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Gilching – Quer zu denken und viele Umstrukturieren werden notwendig sein, um auch unter Corona zur 6. Gilchinger Kunst- und Kulturwoche im Oktober einladen zu können. Im Rahmen eines Treffens von Kulturschaffenden wurden bereits erste Ideen gesammelt. Anhand eines Fragebogens sollen entsprechende Angebote gemacht werden.

„Auch wenn die aktuellen Lockerungen etwas Hoffnung machen, es bleibt schwierig zu sagen, wie es im Oktober aussehen wird“, sagte Gilchings Kulturamts-Chef Jakobus Ciolek. Für ihn stehe fest, dass zumindest mittelgroße bis große Veranstaltungen ab 50 bis 100 Gästen nicht in gewohnter Weise ablaufen können. Gleichfalls sei auch bei kleineren Veranstaltungen mit Einschränkungen zu rechnen. Eine Einschätzung, die von den 15 Kulturschaffenden, die sich zu einer ersten Sitzung  im Rathaus trafen, geteilt wurde. Einig war man sich aber auch, das Festival zu starten, jedoch in einer anderer und dem Umstand entsprechend in angepasster Form. „Es wäre die sechste Veranstaltungsreihe in Folge. Mittlerweile ist die Kulturwoche schon eine Institution, auf die sich die Bürger wie auch die Veranstalter freuen. Wir sollten auf alle Fälle eine Alternative bieten“, betonte Ciolek. 

Da gebe es unter anderem die digitale Umsetzung, erklärte Foto- und Video-Spezialist Andreas Wening. Er bot an, sich für diverse Projekte zur Verfügung zu stellen. Es spreche auch nichts gegen eine Ausstellung im Foyer, meinte Ciolek. „Im Netz entstehen gerade viele neue Formate, unter anderem live mit Drive-In-Angeboten. Ich bin sicher, dass auch wir für unsere Kulturwoche gute Ideen entwickeln und präsentieren können.“ Denkbar wäre unter anderem eine Kombination aus Geocaching und Lyrik und bildender Kunst, bei dem sich interessierte Bürger auf Spurensuche in Gilching machen. Aber auch Online-Angebote wie Live-Streaming sowie Workshops mit Interaktion wären interessante Alternativen, so Ciolek. Um rechtzeitig planen zu können und ein Programmheft auf den Weg zu bringen, haben er und sein Team eine Checkliste erarbeitet und diese mittlerweile an teilnehmende Veranstalter verteilt. Angegeben werden soll unter anderem, inwieweit die bereits angekündigten Veranstaltungen beibehalten werden und in welch‘ technischer Form an eine Umsetzung gedacht ist. Das Motto der Kunst- und Kulturwochen 2020 lautet übrigens „anders.reich“. Ein nächstes Treffen, bei dem die jeweiligen Vorschläge besprochen werden, ist für Dienstag, 2. Juni geplant. (LeLe)

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