Die Kinder bei der Bodeneinweisung.
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Fürstenfeldbruck - Die Bundeswehr Sportfliegergemeinschaft Fürstenfeldbruck hat dieses Jahr erneut zu einem Ferienfliegen mit den Motorflugzeugen des Vereins eingeladen. Insgesamt 42 Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren machten sich ein Bild vom Flugbetrieb des Vereins auf dem Gelände des Fliegerhorstes. Nach Ankunft im Flugbetriebsbereich konnten die Interessierten zunächst auf dem Sitz des Piloten Platz nehmen. Als Anschauungsobjekte standen eine Dornier DO 27, ein ehemaliges Luftfahrzeug der Bundeswehr, sowie ein Segelflugzeug vom Typ Janus zur Verfügung. Erfahrene Piloten erklärten ihnen dann am Boden die Funktion aller Hebel und Instrumente. Das es auch anders geht, zeigte Prof. Karl Reiling: Er baut derzeit nur nach Bauplänen ein eigenes Flugzeug und gewährte den Teilnehmern Einblicke in den Flugzeugbau. Dabei nahmen die Schüler den Rohbau des Flugzeuges genau unter die Lupe und waren ganz Ohr, als das Mitglied von seinen beruflichen Erfahrungen im Raketenbau bei der Europäischen Weltraumagentur erzählte. Danach kam der eigentliche Höhepunkt des Tages: Bei Traumwetter starteten die Jugendlichen zu einem Rundflug über die Region. Begeistert wurden Fürstenfeldbruck und der Ammersee aus der Luft erkundet. Nach rund 20 Minuten endete der Flug wieder auf dem Vereinsgelände auf dem Fliegerhorst und die jungen „Besatzungsmitglieder“ tauschten sich euphorisch über ihre Erfahrungen aus. Die Bundeswehr Sportfliegergemeinschaft Fürstenfeldbruck e. V. ist der Flugverein im Landkreis Fürstenfeldbruck mit ca. 90 aktiven und zusätzlich annähernd 200 fördernden Mitgliedern. Der Verein blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Es ist das Ziel des Vereins, die Flüge auch nach Abzug der Bundeswehr weiter vom diesem Gelände zu starten. Die angestrebte Genehmigung für einen Sonderlandeplatz soll jedoch auf den Vereinsflugbetrieb beschränkt bleiben und die Menge und Art des Flugbetriebs das gegenwärtige Maß nicht überschreiten.
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