Anlässlich ihres 85. Geburtstages hat die Kunstsammlerin Ada Adler aus Emmering dem Museum Fürstenfeldbruck mehrere Kunstwerke gespendet. Es handelt sich um ein Emaille-Relief und zwei Original-Holzschnitte der Künstlerin Lily Koebner Linke (1891-1980) und um ein Ölbild von Max Landschreiber (1880-1961).
Dankbar nehmen Dr. Barbara Kink (stellv. Museumsleiterin, li.) und Verena Beaucamp (wiss. Mitarbeiterin, re.) Schenkungen der hiesigen Kunstmäzenin Ada Adler für das Museum entgegen.
Museum FFB

Fürstenfeldbruck – Anlässlich ihres 85. Geburtstages hat die Fürstenfeldbrucker Kunstmäzenin Ada Adler aus Eichenau dem Museum Fürstenfeldbruck mehrere Kunstwerke gespendet. Es handelt sich um ein Emaille-Relief und zwei Original-Holzschnitte der Künstlerin Lily Koebner Linke (1891-1980) und um ein Ölbild von Max Landschreiber (1880-1961). Das Gemälde aus dem Nachlass ihrer Mutter Amanda Wohlmuth zeigt die reizvolle Landschaft zwischen dem Marthabräuweiher und der Pfarrkirche St. Magdalena aus den 1940er Jahren.

Nach ihrer Tätigkeit als Italienisch-Dolmetscherin beschäftigte Ada Adler sich seit langem als studierte klassische Philologin mit der bildenden Kunst, leitete jahrelang den Koblenzer Kunstverein und verfasste Künstlermonografien. Abseits der Öffentlichkeit befasste sie sich mit der Malerei, deren Grundlagen sie sich autodidaktisch und in Lehrgängen bei bildenden Künstlern angeeignet hatte. In Eichenau gründete sie 1987 die Kulturinitiative Mouseion, eine nicht kommerzielle mäzenatische Einrichtung, mit der sie lokalen und überregionalen Künstlern eine kostenlose Plattform für Ausstellungen, Lesungen etc. gab. Mit der Schenkung, die Tochter Olivia Adler Mitte Juni überreicht hat, möchte Ada Adler ihre große Verbundenheit mit ihrer Geburtsstadt Fürstenfeldbruck und dem Museum ausdrücken.         red

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