Am Freitagnachmittag gegen 17.25 Uhr geriet auf der A 96 Richtung Lindau fahrend der Pkw Mercedes eines am Ammersee wohnenden 79-Jährigen in Brand. Der Wagen begann während der Fahrt zu rauchen. Der Fahrer schaffte es glücklicherweise bis zum Ende des Tunnels Eching, bevor die Flammen aus dem Motorraum schlugen.
In Folge kam es am Stauende zu mehreren Unfällen
Reinhard Thrainer/Pixabay.com Symbolbild

Eching - Am Freitagnachmittag gegen 17.25 Uhr geriet auf der A 96 Richtung Lindau fahrend der Pkw Mercedes eines am Ammersee wohnenden 79-Jährigen in Brand. Der Wagen begann während der Fahrt zu rauchen. Der Fahrer schaffte es glücklicherweise bis zum Ende des Tunnels Eching, bevor die Flammen aus dem Motorraum schlugen. Er konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen, der Wagen brannte aber trotz Löschversuchen der rasch eintreffenden Feuerwehren vollständig aus. Der Schaden am Fahrzeug und der Fahrbahndecke beträgt ca. 15.000.- Euro. Da im Brandfall der Tunnel automatisch in beiden Fahrtrichtungen gesperrt wird, bildeten sich im abendlichen Berufsverkehr lange Stauungen in beiden Richtungen der A 96.

Gegen 19 Uhr konnte der Verkehr nach München wieder freigegeben werden, Richtung Lindau war der Tunnel wieder einspurig befahrbar, bevor der Brandort gegen 20 Uhr vollständig geräumt war. Zwischenzeitlich ereignete sich am Stauende zwischen Schöffelding und Windach ein Unfall, bei dem zwei Beteiligte verletzt wurden. Der Fahrer eines österreichischen Opel-Transporters hatte mit etwa 120 km/h auf der rechten Spur fahrend bei Starkregen die Staubildung vor sich übersehen und war einem VW aufgefahren.

Er hatte auszuweichen versucht, weshalb er nach rechts auf die Böschung schleuderte und sich dort mehrfach überschlug, bevor der Wagen entgegen der Fahrtrichtung zum Liegen kam. Der Pkw VW einer Dachauerin wurde nach links weg geschleudert und Teile lagen über die ganze Fahrbahn. Feuerwehren, Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber wurden alarmiert, die Richtungsfahrbahn München war bis nach halb acht voll gesperrt. Der Transporter-Fahrer wurde zum Klinikum Großhadern gebracht, die Pkw-Fahrerin kam mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus Seefeld.

Die Unfallstelle war bis nach 21 Uhr nur einspurig befahrbar, weshalb sich Stau bis zur AS Landsberg-Ost gebildet hatte. Mehrere Pkw mit schweizer Kennzeichen betrachteten die Rettungsgasse als Einladung zum schnelleren Vorwärtskommen und erhalten nun Bußgeldanzeigen. Bei einigen Pkw im Stau brachen die Batterien zusammen, was zu weiteren Behinderungen führte.

Gegen 21.15 ereignete sich ein weiterer Unfall auf der A 96. Auf Höhe der Anschlussstelle Wörthsee war ein Schweizer mit seinem BMW bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und beiderseits  gegen die Schutzplanken gekracht. Wieder wurden umliegende Feuerwehren und Rettungsdienst alarmiert, der Fahrer blieb aber unverletzt. Wegen Staubildung musste der Verkehr Richtung München im Tunnel Etterschlag blockweise abgefertigt werden. Die Stauungen gingen zeitweise bis zur AS Inning zurück und hielten bis gegen 23 Uhr an. Am Pkw entstand Totalschaden von ca. 30.000.- Euro, der Leitplankenschaden liegt bei rund 2000.- Euro.

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