Am Dienstagvormittag (01.02.2022) machte sich eine damals 76-jähige Dame mit dem Bus auf den Weg von Inning a. Ammersee nach Grafrath, um dort in ihrer Hausbank Geld zu holen. Anschließend machte sie meist noch einen ausgiebigen Spaziergang nach Eching am Ammersee, um dort einkaufen zu gehen. Eine Verirrung im Ampermoos wurde ihr fast zum Verhängnis.
POR Nina Vallentin und POK Marcel Roppel überreichten den beiden Rettern eine Dankesurkunde sowie ein Geschenk des Förderkreis „Bürger und Polizei“.
Polizei FFB

Grafrath - Am Dienstagvormittag (01.02.2022) machte sich eine damals 76-jähige Dame mit dem Bus auf den Weg von Inning a. Ammersee nach Grafrath, um dort in ihrer Hausbank Geld zu holen. Anschließend machte sie meist noch einen ausgiebigen Spaziergang nach Eching am Ammersee, um dort einkaufen zu gehen. Eine Verirrung im Ampermoos wurde ihr fast zum Verhängnis.

Gegen kurz nach 13 Uhr konnte ein in Kottgeisering wohnhaft 54-jährige Jäger, welche am Dorfrand wohnte, die Dame im Ampermoos, fernab der Wege laufen sehen. Er und seine Ehefrau haben sich zunächst keine Gedanken darüber gemacht, da es in letzter Zeit vermehr vorkam, dass sich die Leute fernab der Wege im Ampermoos aufhalten.Kurz vor 14 Uhr konnte der Jäger mittels Fernglas erkennen, dass die Dame in den Graben des Inneren Mutterbaches abgerutscht ist.

Er machte sich mit seinem eigenen Quad sofort auf den Weg, um die Dame aus ihrer misslichen Lage zu retten. Zur Unterstützung verständigte er telefonisch einen in der Nähe wohnenden Bekannten, einen 29-jährigen Landwirt. Der 54-jährige nahm die Dame auf, verbrachte die stark unterkühlte und durchnässte Frau mit seinem Quad zum Parkplatz am Rande des Naturschutzgebietes, wo er sie an seinen Bekannten übergab. Dieser verbrachte die Dame mit seinem Pkw zu sich nach Hause und verständigte den Rettungsdienst. Dieser konnte die ältere Dame mit starker Unterkühlung rechtzeitig in ein Krankenhaus nach München verbringen. Dort verbesserte sich ihr Gesundheitszustand im Laufe der Tage, sodass sie kurz danach wieder wohlauf war.

Nachträglich stellte sich heraus, dass die ältere Frau bis zu dem Sturz in den Graben, bereits über vier Stunden verirrt haben musste, was bei winterlichen Temperaturen von ca. 0 Grad nicht gänzlich ungefährlich war. Durch die aufmerksame Beobachtung des Jägers, sein schnelles Einsatz in diesem unwegsamen Gelände sowie einer Rettungsaktion in Teamarbeit mit seinem Bekannten, konnte schlimmeres verhindern. Für dieses vorbildliches Verhalten und couragierten Einsatz übereichte die Dienststellenleitung der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck Frau POR Nina Vallentin und Herr POK Marcel Roppel den beiden Rettern eine Dankesurkunde sowie ein Geschenk des Förderkreis „Bürger und Polizei“.

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