Die Germeringer Polizei hat am Dienstagvormittag im Stadtgebiet eine Fahrradkontrolle im größeren Stil durchgeführt
Polizei Germering
Germering - Die Germeringer Polizei hat am  Dienstagvormittag im Stadtgebiet eine Fahrradkontrolle im größeren Stil durchgeführt, um der Verkehrsmoral der hiesigen Fahrradfahrergemeinde etwas besser auf den Zahn fühlen zu können. Um näher am Ball  bzw. am Fahrradfahrer zu sein,  kam dabei neben den üblichen uniformierten und auch zivilen Polizeikräften heute zum ersten Mal auf Germeringer Flur eine uniformierte Fahrradstreife zum Einsatz. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle der Umstand, dass diese Streife aus zwei fahrradaffinen Polizistinnen  (siehe Foto, v. links Polizeiobermeisterin Christiane Asam, Polizeiobermeisterin Manuela Urban) der hiesigen Inspektion bestand. Da die Germeringer Wache über keine eigenen Dienstfahrräder verfügt, griffen die beiden Kolleginnen kurzerhand auf ihre eigenen privaten Zweiräder zurück.
 
Bei der heutigen Aktion in Germering wurden bislang 35  Verwarnungen wegen diverser Ordnungswidrigkeiten ausgesprochen, darunter waren die häufigsten das Benutzen des Radweges in falscher Richtung, Telefonieren mit dem Handy am Ohr, Fahren mit zwei Kopfhörern und lauter Musik.  Wie bereits bei der in der letzten Woche bundesweit stattfindenden Kontrollaktion spielte auch bei der heutigen Kontrolle das Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ eine übergeordnete Rolle. Daher wurde allen heute wegen Telefonieren und Musikhören verwarnten Fahrradfahrern  die Unfallursache Nummer 1 der Ablenkung im direkten Gespräch verdeutlicht. Weniger schön war bei der heutigen Kontrollaktion, dass der bereits in der Vergangenheit oftmals bekannte Spruch, wonach „die Polizei doch beileibe andere Aufgaben als Radfahrer zu schikanieren habe“, auch heute wieder mehrfach gefallen ist und bei den Fahrradfahrern eher wenig  Verständnis für die Notwendigkeit derartiger Kontrollen vorhanden war.
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