Die „montagsradler.de“ von FFB an den Gardasee und zurück
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Landkreis - Sechs Radsport-Freunde aus dem Landkreis fuhren Nonstop mit dem Rennrad von Fürstenfeldbruck zum Gardasee und wieder zurück – 800km und knapp 5.000 Höhenmeter innerhalb von nur gut 30 Stunden Fahrtzeit! Der Wahnsinns-Ritt für die sechs Radsport-Freunde der Brucker Montagsradler startete am vergangenen Donnerstag um 18 Uhr in FFB. Über Wolfratshausen, Achensee, Innsbruck, Brenner, Bozen und Trento ging es mit dem Rennrad nach Torbole an den Gardasee. Und wieder zurück! Knapp 800 km und 5.000 Höhenmeter nonstop lagen vor den sechs Fahrern, nur unterbrochen von kurzen Verpflegungspausen. „Das war echt der totale Wahnsinn, ein einmaliges Erlebnis“, sagt Bruno einer der Fahrer und grinsend weiter „aber ganz bestimmt keine Kaffeefahrt. Nach ein paar 100 Kilometern merkst Du einfach die Anstrengung, auf dem Sattel sitzen ist nicht mehr besonders angenehm und die Konzentration lässt auch nach.“ Schon kurz nach dem Achensee stürzte einer der sechs Fahrer in der Dunkelheit und musste die Tour verletzungsbedingt abbrechen. Doch die anderen hielten durch, begleitet vom Teamfahrzeug, und trotzten bei der Weiterfahrt an den Gardasee dem starken Wind und Regenwetter. Am Freitag gegen 13:30 Uhr mittags war dann nach gut 15 Stunden Fahrtzeit das erste Zwischenziel, der Gardasee, erreicht. Kurzes Ausruhen, Essen und Schlafen, bevor es dann am Samstag wieder zurück nach Fürstenfeldbruck gehen sollte. „Die Pause brauchst Du einfach, um die Speicher wieder aufzufüllen“, berichteten die Teilnehmer, „denn die Rückfahrt über den Brenner und den Achenpass nach Fürstenfeldbruck hat viele Höhenmeter und ist auch kein Zuckerschlecken.“ Wiederum 15 Stunden später traf die Rennradgruppe dann am Sonntag gegen 12 Uhr Mittag, nach den insgesamt 800 Kilometern in den Beinen wieder in Fürstenfeldbruck ein. Überglücklich es geschafft zu haben und auch darüber, dass alle gesund wieder heim gekommen sind. „Manche von uns hatten zeitweise schon knirschende Knie und die ein oder andere Stelle schmerzt jetzt doch ein wenig,“ grinst Stephan. Katrin meint weiter „doch in erster Linie war das eine tolle Erfahrung für uns alle, und die gegenseitige Motivation, der Teamgedanke und der Spaß standen bei uns einfach an erster Stelle.“ Bilder und weitere Infos zur Strecke und dem Gesamtverlauf der Tour sind bald auf www.montagsradler.de zu finden.
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