Busfahrer aufgepasst: Das Fahren mit der Expressbuslinie X910 ist seit dieser Woche noch attraktiver. Die Fahrzeit verkürzt sich um bis zu 7 Minuten. Möglich macht das eine neue Linienführung über das Gelände des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen. Eine Verkehrsführung, die im MVV-Gebiet bisher einzigartig ist.
Das Fahren mit der Expressbuslinie X910 ist seit dieser Woche noch attraktiver. Die Fahrzeit verkürzt sich um bis zu 7 Minuten.
Landratsamt Starnberg

Weßling - Busfahrer aufgepasst: Das Fahren mit der Expressbuslinie X910 ist seit dieser Woche noch attraktiver. Die Fahrzeit verkürzt sich um bis zu 7 Minuten. Möglich macht das eine neue Linienführung über das Gelände des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen. Eine Verkehrsführung, die im MVV-Gebiet bisher einzigartig ist.

Die Expressbuslinie verbindet den S-Bahnhof Weßling mit den Gewerbegebieten rund um den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und führt über den S-Bahnhof Gauting bis U-Bahn-Halt Klinikum Großhadern (U6). Die Expressbuslinie verkehrt montags bis samstags halbstündlich in der Hauptverkehrszeit und in der restlichen Zeit stündlich. Ab Montag, den 1. Juli, wird die Expressbuslinie zwischen Gilching und Weßling auf einer neuen Erschließungsstraße direkt über das Gelände des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen geführt. Diese Streckenführung ist im MVV-Gebiet bislang einzigartig. „Prof. Dr. Juckenack, von der Triwo Unternehmensgruppe, hat zu Beginn des Jahres angeboten, die X910 über das Gelände des Flughafens fahren zu lassen. Nachdem die Erschließungsstraße im Osten des Gewerbegebiets Gilching Süd fertiggestellt ist, kann der Vorschlag nun auch in die Tat umgesetzt werden“, so Verkehrsmanagerin Susanne Münster. „Die X910 ist eine einzigartige Idee, denn wir haben somit die erste und bislang einzige Buslinie im MVV-Gebiet, die über ein Flughafengelände fährt“, betont Landrat Karl Roth. Der große Vorteil durch die neue Linienführung sei, dass sich die Fahrzeit in Fahrtrichtung Weßling um fünf Minuten und in Fahrtrichtung Großhadern um sieben Minuten verringere. Es entfallen dadurch zwar die Haltestellen „RUAG“ und „Friedrichshafener Straße“, diese werden aber weiterhin von der Linie 947 bedient. Neu ist die Haltestelle „Sonderflughafen Ost“ auf dem Gemeindegebiet Gauting. 

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching - Da sage noch einer, die Null-Bock-Jugend. Von wegen. Zumindest fünf Jugendliche des Christoph-Probst-Gymnasiums sagten sofort ja, als auf Initiative von Lenja Hummel aus der Neunten Schülerlotsen gesucht wurden.

Gilching – Sie ist in Gilching eine der letzten Zeitzeugen, die auf hundert Jahre Leben zurückblicken können. Am 7. Februar 1924 in Uffing am Staffelsee geboren machte Anni Simon eine ungewöhnliche Karriere. Mehr im Kleinen, doch überregional hat sie sich als „Klöppelmeisterin“ einen Namen gemacht.

Gilching – Spenden und eine ansehnliche Erbschaft machten es möglich, dass der Sozialdienst Gilching finanziell noch relativ gut dasteht. Generell aber reichen die gesetzlichen Pflegesätze nicht aus, kostendeckend zu arbeiten, erklärt Vorstand Thomas Müller.

Gilching – „Das freut mich narrisch“, jubelte Christian Kreisl letzte Woche anlässlich seiner Wahl zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Geisenbrunn. Er rückte für Stefan Siegl nach, der aus Zeitgründen in die zweite Reihe als Kreisl Stellvertreter gerückt ist. Einerseits freue er sich auf die neue Herausforderung, versicherte Kreisl.

Landkreis -  Im Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es den ersten bestätigten Nachweis einer asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus). Entdeckt wurde sie in Gröbenzell.

Landkreis – Das Landratsamt informiert, dass es im Moment für die Amphibienwanderung noch zu kalt ist; aber für die kommenden Wochen werden frostfreie Nächte mit Temperaturen um die 4 Grad Celsius in den ersten Nachtstunden vorhergesagt. Dann werden Frösche, Kröten und Molche wieder zu ihren Laichgewässern wandern.

Fürstenfeldbruck – Seit Herbst 2022 vergibt die Sparkasse Fürstenfeldbruck laut einer Pressemitteilung „schnell, unkompliziert und zinsgünstig“ Klimakredite zwischen 5.000 und 50.000 Euro, die für energetische Maßnahmen an privat genutzten Wohnimmobilien eingesetzt werden können.

Fürstenfeldbruck – Antonie Ochmann aus dem Hause Miller kam nach einem bewegten und engagierten Leben erst nach 60 Jahren wieder zurück in ihre Heimatstadt. Sie setzt seitdem in Fürstenfeldbruck als „junggebliebene" Bürgerin sehr viele engagierte Akzente – und das noch kurz vor ihrem 98. Geburtstag!