Kater Toni musste eingeschläfert werden.
ak
Puchheim – Heidi K. findet im Mai ihren Kater Toni sterbend vor ihrer Haustüre, dem Kater wurden beide Hinterpfoten abgetrennt. Sie denkt nicht an einen Unfall, denn Toni konnte so unmöglich noch laufen und es gab keine Blutspuren zur Haustüre.
Die 42-Jährige fuhr mit ihrem Schützling sofort in die Tierklinik, leider konnten aber auch die Ärzte nichts mehr für Toni tun. Er musste eingeschläfert werden. Laut Heidi K. ist dies aber nicht der erste Vorfall mit ihrem Toni. Der Kater kam schon mal mit einem verletzten Auge nach Hause. „Jemand hatte darin eine Zigarette ausgedrückt. Im verbrannten Fell hing noch Asche“, so Heidi K. Den Vorfall überlebte er, verlor dabei aber seine Sehkraft.
Seit dem Vorfall im Mai ist weiteren Katzen in Puchheim-Ort das gleiche Schicksal widerfahren. Entweder wurden auch ihnen die Hinterpfoten abgetrennt, oder aber die Sehnen der Hinterbeine buchstäblich durchgezwickt. Die Katzen sind bisher aber nicht die einzigen Opfer. Zwei Hasen wurde der Kopf abgeschlagen und den Besitzern vor die Haustüre gelegt.
Alle Katzen- und Hasenbesitzer haben die Vorfälle bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Auffallend ist, dass alle betroffenen Tierbesitzer in einem Umkreis von 300 bis 400 Metern voneinander entfernt wurden. Die Tierfreunde überlegen, ob sie eine Belohnung für Hinweise aus der Bevölkerung aussetzen sollen.
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