Die Teilnehmer waren mit großen Eifer beim Paddeln und hatten auch keine Bedenken für ein unfreiwilliges Bad in der Masiach
Susanne
Germerswang – Die Bayern sind ein lustiges Volk mit bisweilen seltsamen Gebräuchen wie Fingerhakeln, Schnupfmeisterschaften, Schuhplatteln oder Goaßlschnalzen, und so reihen wir einfach das Germerswanger Sautrogrennen, obwohl ein örtlich selbsterfundenes Spaßevent für Groß und Klein, in die Reihen der sportlichen Veranstaltungen mit zukunftsträchtigem Nachahmungseffekt ein. Zum 16. Mal fand jetzt dieses Rennen – ausgetragen in zwei hölzernen Trögen auf der Maisach – Ende Juni am Germerswanger Sportplatz statt und brach diesmal, so Veranstalter und Schützenvereinsvorsitzender Günter Strauß, die vorjährigen Rekorde mit 43 Startern. Bei den Damen auf der 100 Meter Strecke war Monika Hofner aus Germerswang unter acht Teilnehmerinnen mit 1 Minute und 18,78 Sekunden die Schnellste. Doppelt so viele Männer paddelten, was das Holz-Zeug hielt. Als Sieger ging hervor Johahnn Buchfelner aus Malching mit 1 Minute und 05,05 Sekunden, dicht gefolgt von den Germerswangern Christian Richter und Johannes Steber. Aber auch 19 Kinder bis 14 Jahren ließen sich die Wassergaudi nicht nehmen. Auf einer Strecke von 50 Metern gewann Emilia Bals aus Malching (44,34 Sekunden), zweite und dritte wurden Peter Feitl aus Germerswang (45,78 Sekunden) und der Frauenberger David Uschold. Er benötigte 46,95 Sekunden. Die äußeren Bedingungen waren traumhaft, was Wetter und Wassertemperatur betraf; ideale Voraussetzungen also auch für die sieben Teilnehmer, die ein unfreiwilliges Bad in der zum Glück ruhigen und flachen Maisach nehmen mussten. Beim anschließenden Grillfest bis in die späten Abendstunden konnte die gute Stimmung fortgesetzt werden.       red
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