Das alte Rathaus in Gilching ist der Abrissbirne zum Opfer gefallen, nun sollen auf dem Areal 18 Wohneinheiten gebaut werden
Lele
Gilching – Es ist zwar angesichts der allgemein herrschenden Wohnungsnot nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch versucht die Gemeinde Gilching, da, wo es möglich ist, sozialen Wohnungsbau zu verwirklichen. In der jüngsten Ratssitzung wurde nun der Bebauungsplan für ein Areal an der Rathausstraße auf den Weg gebracht.  Anstelle des alten Rathauses sind dort unter Federführung von Betreutem Wohnen 18 Wohneinheiten geplant. 

Vor einem Jahr wurde seitens der Kommune festgelegt, nach Abriss des alten Rathauses das Areal dem Verband Wohnen zum Bau von zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohneinheiten gegen Erbpacht zu überlassen. Bevor es jedoch an die Umsetzung ging, mussten aufwändige Untersuchungen angestellt werden. Unter anderem war ein Lärmgutachten in Punkto der umliegenden lärmintensiven Nutzungen durch Mittelschule, Kindergarten und im Besonderen durch die Nutzung der Turnhalle notwendig. Fazit der Untersuchungen: Wird die Belüftungszeit bei geräuschintensiven Veranstaltungen entsprechend geregelt, sind explizit keine extra Schallschutzmaßnahmen festzusetzen. Befürchtet worden war, dass durch die Belüftungsschlitze der Lärm in Richtung Wohnungen verstärkt übertragen wird.

Bauamtsleiter Max Huber erklärte dazu: „Die Einhaltung der zulässigen Lüftungszeiten kann über ein zeitgesteuertes, automatisiertes Öffnen und Schließen des Fensterbandes per Stellmotoren sichergestellt werden, was aber noch zu installieren wäre.“ Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchungen sind die problematischen Bodenverhältnisse in Punkto Niederschlags- und Hangwasserentsorgung, da die Wohnungen unterhalb des Steinbergs entstehen sollen. Diese sind noch nicht abgeschlossen, sagte Huber. „Derzeit wird durch das beauftragte Büro das bestehende Entwässerungssystem in der Rathausstraße und den umliegenden Straßenabschnitten überprüft.“ Unter sind eine TV-Befahrung sowie eine Reinigung der Leitungen vorgesehen. Bereits stattgefunden habe eine Kontrolle des Kanalsystems nach einem Tag im Juni mit starken Regenfällen. „Sowohl Leitungen wie Schächte waren am Folgetag wieder trocken, weshalb abgeschätzt werden kann, dass das Bestandsystems auch das Niederschlagswasser der Neubebauung aufnehmen kann“, betonte Huber. „Konkrete und belastbare Aussagen dazu sind allerdings erst nach eingehender Prüfung und Berechnung aller angeschlossenen Flächen möglich.“ LeLe      
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