Vierzehn Frauen und Männer haben den Vorbereitungskurs zur Hospizbegleitung beim Hospizverein Germering abgeschlossen. Sie erweitern dort ab sofort den Kreis der Ehrenamtlichen bei der Tätigkeit, es Schwerstkranken und Sterbenden zu ermöglichen, würdevoll und den eigenen Wünschen entsprechend bis zuletzt in der vertrauten Umgebung leben zu können.
Vierzehn Frauen und Männer haben den Vorbereitungskurs zur Hospizbegleitung beim Hospizverein Germering abgeschlossen.
Christoph Sahner - Hospizverein Germering

Germering Vierzehn Frauen und Männer haben den Vorbereitungskurs zur Hospizbegleitung beim Hospizverein Germering abgeschlossen. Sie erweitern dort ab sofort den Kreis der Ehrenamtlichen bei der Tätigkeit, es Schwerstkranken und Sterbenden zu ermöglichen, würdevoll und den eigenen Wünschen entsprechend bis zuletzt in der vertrauten Umgebung leben zu können. 

„Als Hospizverein geben wir diesem Engagement den nötigen Rahmen und sorgen für die Qualifizierung, Unterstützung und Weiterbildung der Ehrenamtlichen“, sagt Helmut Ankenbrand, Erster Vorsitzender des Hospizvereins Germering. „Ich heiße die neuen HospizbegleiterInnen willkommen in unserem Verein und bin sehr dankbar, dass sie sich für diese wichtige Aufgabe entschieden und sich bei uns darauf vorbereitet haben.“

„Bei der Begleitung in Zeiten von Krankheit und Sterben steht der Mensch im Mittelpunkt, mit seinen individuellen Wünschen, Werten und besonderen Bedürfnissen“, sagt Monika Hagl-Kühlein, leitende Koordinatorin des Hospizvereins Germering. „Die neu hinzugekommenen Hospizbegleiterinnen erweitern auf vielerlei Weise unsere Möglichkeiten, würdevoll und persönlich auf diese Erfordernisse einzugehen. Sie bringen individuelle Lebenserfahrungen und zusätzliche Vielfalt in unser Team von Ehrenamtlichen. Und wir haben mehr Kapazitäten, um schnell und gezielt dort helfen zu können, wo die Menschen uns brauchen.“

Der Hospizverein Germering unterstützt in Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Pflegediensten und dem ambulanten Palliativteam Fürstenfeldbruck das Ziel, dass Schwerstkranke und Sterbende würdevoll, wertschätzend und den eigenen Wünschen entsprechend bis zuletzt in der vertrauten Umgebung leben können. Die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen kommen hierzu zu den Menschen nach Hause oder ins Senioren- oder Pflegeheim. Sie unterstützen auch bei der Begleitung der Gäste des Hospizes Germering.

Neben der ambulanten Hospizbegleitung bietet der Hospizverein Germering auch Trauerbegleitung, Beratung und Vermittlung von Hilfe sowie die qualifizierende Vorbereitung für die Tätigkeit als Hospiz- oder Trauerbegleitung. Die Angebote des Vereins sind für die Betroffenen und Unterstützung Suchenden kostenfrei.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.

Fürstenfeldbruck – Die Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck hat zusammen mit der Grundschule Alling das Pilotprojekt „Bus-Pate“ gestartet, um im Rahmen der Bustrainings für Grundschulkinder das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Puchheim – Im Dezember lud Puchheims Erster Bürgermeister Norbert Seidl gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Daniela Schulte und Rosi Fischer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts zu einem adventlichen Beisammensein ein.