Vor dem Modul „Wahlen“ neben dem Alten Rathaus, v.l.n.r.: Susanne Pütz (Bündnis für Demokratie), Katrin Rizzi und Dorothee von Bary (Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck), Oberbürgermeister Christian Götz und Elisabeth Lang (AK Gedenken).
Vor dem Modul „Wahlen“ neben dem Alten Rathaus, v.l.n.r.: Susanne Pütz (Bündnis für Demokratie), Katrin Rizzi und Dorothee von Bary (Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck), Oberbürgermeister Christian Götz und Elisabeth Lang (AK Gedenken).
AK Gedenken Historischer Verein

Fürstenfeldbruck – Noch bis Sonntag, 22. März ist die Open-Air-Ausstellung „Deine Orte der Demokratiegeschichte“ in Fürstenfeldbruck zu sehen. Der Arbeitskreis (AK) Gedenken des Historischen Vereins (HVF) hat sie zusammen mit der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck und der Stadt Fürstenfeldbruck unter dem Dach des Bündnisses für Demokratie hierher geholt. Anlass ist der heuer erstmals stattfindende bundesweite „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März.

Die Freiluft-Exposition besteht aus sechs Themengebieten, die über die Stadt verteilt, an sechs verschiedenen Plätzen besucht werden kann. Sie lädt dazu ein, die Entwicklung der Demokratie in Deutschland anhand historischer und symbolischer Orte zu entdecken und aktuelle Bezüge zu erkennen. „Mit der Ausstellung bringen wir Demokratie-Geschichte dorthin, wo sie hingehört: mitten in den öffentlichen Raum“, sagt Elisabeth Lang, Sprecherin des AK Gedenken und Stadträtin. „Das Erinnern steht im Mittelpunkt des AK Gedenken. Damit einher geht unser Bestreben, wachsam zu sein gegen antidemokratische Tendenzen und diesen entgegenzuwirken“, so Lang weiter.

Die Themen sind: Marktplätze als Orte der Meinungsfreiheit, der Weg zur Verfassung, Gleichberechtigung, Wahlen, Europa sowie die Rolle der politischen Zivilgesellschaft. Zu sehen ist dies an folgenden Stellen in der Stadt: auf dem Platz vor dem Alten Rathaus, auf dem Viehmarktplatz, dem Niederbronner Platz, dem Geschwister-Scholl-Platz, dem Vorplatz des Landratsamts und am Waghäusl im Kloster Fürstenfeld.

„Die Ausstellung ist also ganz nah dran am demokratischen Tagesgeschehen und bietet niederschwellig die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Aspekten der Demokratiegeschichte zu beschäftigen und sich den Wert unserer Demokratie bewusst zu machen“, erläutert Katrin Rizzi von der Bürgerstiftung. „Wir hoffen, dass auch die Schulen das Thema aufgreifen und mit ihren Schulklassen das ein oder andere Ausstellungsmodul besuchen.“

Übrigens: Am Mittwoch, 18. März, dem neu ernannten Tag der Demokratiegeschichte, wird dem Brucker Rathaus die Plakette „Ort der Demokratiegeschichte“ verliehen. Im Anschluss an die Übergabe ist eine Veranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses geplant. Mit dieser Ernennung geht zudem einher, dass das Zwerchhaus (Rathaus) auf der interaktiven „Deutschlandkarte der Demokratie“ https://www.demokratie-geschichte.de/karte/ verortet wird.   

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