Ziel der Reise war es, vor Ort zunächst einen Eindruck von den abfallwirtschaftlichen Strukturen und Herausforderungen zu gewinnen, mit denen die jordanischen Behörden konfrontiert sind und gemeinsam auf Augenhöhe abfallwirtschaftliche Fragestellungen und Strukturen zu diskutieren.
Ziel der Reise war es, gemeinsam auf Augenhöhe abfallwirtschaftliche Fragestellungen und Strukturen zu diskutieren.
LRA FFB

Fürstenfeldbruck - Im Rahmen der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ hat der Landkreis Fürstenfeldbruck gemeinsam mit dem Landkreis Dachau, Vertretern des gemeinsamen Kommunalunternehmen GfA (Gemeinsames Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau) und des Abfallwirtschaftsbetriebs Fürstenfeldbruck mit einer siebenköpfigen Delegation Mitte Juni vier Kommunen in Jordanien besucht.

Finanziell gefördert wurde die Reise von Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen, einer gemeinnützigen Gesellschaft, die als zentrales Instrument des Bundes zur Unterstützung kommunaler entwicklungspolitischer Aktivitäten fungiert. Der von Engagement Global und Connective Cities, einem Kooperationsprojekt mit dem Deutschen Städtetag und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), betreuten und finanzierten Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ hat sich der Landkreis Fürstenfeldbruck gemeinsam mit dem Landkreis Dachau angeschlossen.

Jordanien hat derzeit rund 10,5 Millionen Einwohner und in den letzten Jahren als unmittelbares Nachbarland knapp eine Million syrische Flüchtlinge aufgenommen, was die ohnehin bestehenden Herausforderungen insbesondere bei der Wasserver- und Abfallentsorgung weiter verschärft hat. Die hohen Flüchtlingszahlen gehen mit massivem zusätzlichen Druck auf die knappen natürlichen Ressourcen des Landes sowie mit hohen öffentlichen Zusatzaufgaben (insbesondere in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Bildung, allgemeine Infrastruktur und Energiesubventionen) einher und führen zur Überlastung zahlreicher Kommunen.

Ziel der Reise war es, vor Ort zunächst einen Eindruck von den abfallwirtschaftlichen Strukturen und Herausforderungen zu gewinnen, mit denen die jordanischen Behörden konfrontiert sind und gemeinsam auf Augenhöhe abfallwirtschaftliche Fragestellungen und Strukturen zu diskutieren. Aus den besuchten Kommunen Madaba, Ajloun, Al-Mazar und Ar-Ramtha soll schließlich eine Kommune ausgewählt werden, mit der auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft ein intensiver Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer erfolgen wird. Mit Hilfe des gemeinsamen kommunalen Fachwissens des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Fürstenfeldbruck, des Landratsamtes Dachau und der GfA sollen verschiedene lokale Lösungsansätze erarbeitet und gemeinsam umgesetzt werden.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.

Fürstenfeldbruck – Die Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck hat zusammen mit der Grundschule Alling das Pilotprojekt „Bus-Pate“ gestartet, um im Rahmen der Bustrainings für Grundschulkinder das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Puchheim – Im Dezember lud Puchheims Erster Bürgermeister Norbert Seidl gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Daniela Schulte und Rosi Fischer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts zu einem adventlichen Beisammensein ein.