Mit 39 Stimmen bei einer Enthaltung hat die Brucker Bürgervereinigung (BBV) den 52-jährigen Stadtrat und Fraktionsvorsitzenden Christian Götz, Vizebürgermeister von 2017 bis 2020, zum Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters bestimmt, die am 5. März 2023 stattfinden wird.
BBV-Oberbürgermeisterkandidat Christian Götz bei der Nominierungsveranstaltung im Hotel Post.
Klaus Schräder

Fürstenfeldbruck – Mit 39 Stimmen bei einer Enthaltung hat die Brucker Bürgervereinigung (BBV) den 52-jährigen Stadtrat und Fraktionsvorsitzenden Christian Götz, Vizebürgermeister von 2017 bis 2020, zum Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters bestimmt, die am 5. März 2023 stattfinden wird.

Götz ist in Fürstenfeldbruck geboren und aufgewachsen, verheiratet und Vater von drei Kindern. Nach Abitur und Studium arbeitete der Diplombiologe zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni und anschließend als Lehrer für Biologie und Chemie. Derzeit ist er in einem großen Münchner Unternehmen im Bereich Umweltplanung tätig. Viele Brucker kennen ihn noch von früheren Auftritten bei Theater 5 und der Musikgruppe Höngdobel.

Vor den anwesenden 40 Wahlberechtigten und etlichen Gästen – darunter Stadtratsmitglieder anderer Fraktionen, der Landtagsabgeordnete Martin Runge und der Gröbenzeller Bürgermeister Martin Schäfer – skizzierte Götz seine Pläne und Vorstellungen, sollte er gewählt werden. Er kritisierte die Amtsführung „nach Gutsherrenart“ des amtierenden OB Raff und strebt eine bessere Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Verwaltung und des Stadtrates an; deren Arbeit und Fähigkeiten könnten und müssten besser eingebunden und genützt werden. Die Bürgerbeteiligung bei städtischen Planungen will Götz intensivieren und dazu im Rathaus eine Stabsstelle einrichten. Mehr Ökologie in der Stadt und eine zeitgemäße, qualitätsvolle Gestaltung des öffentlichen Raumes will er zur „Chefsache“ machen.

Seine Chancen sieht Götz optimistisch, und er hofft auf zahlreiche Unterstützung. Auf jeden Fall, so Götz, werde er als Oberbürgermeister eine Kürzung der Wahlperiode für den OB veranlassen, so dass künftig (erstmals 2026) Bürgermeister- und Stadtratswahlen wieder zusammen stattfinden können.         red

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching - Das Projekt „well-done – Gute Beispiele zum klimaangepassten Bauen“ hat 19 Gebäude in Deutschland ausgewählt, die besonders klimafreundlich sind. Eines dieser Gebäude ist das Kinderhaus Argelsried in Gilching.

Fürstenfeldbruck - Trotz Unwetterwarnung und heftigen Regenschauern sind am 07.06.24 rund 350 Menschen dem Aufruf des „Bündnisses für Demokratie im Landkreis Fürstenfeldbruck“ gefolgt. Als sich die Sonne wieder kurz zeigte, bildeten sie gemeinsam auf der Amperwiese des Veranstaltungsforums die Form eines großen Herz-Symbols.

Weßling - In den letzten Monaten werden immer wieder Verkehrsschilder in Weßling mit Aufklebern, die diverse Botschaften und Symbole enthalten, verunstaltet. Diese Art des Vandalismus sorgt nicht nur aus ästhetischen Gründen für Verärgerung, sondern gefährdet auch die Verkehrssicherheit.

Gröbenzell – Während dem Aufbauen wurden die Ehrenamtlichen des Interessenvereins ordentlich nass und befürchteten schon, dass das 43. Volksradeln total ins Wasser fallen würde. Doch pünktlich zur Eröffnung um 9 Uhr kämpfte sich die Sonne durch die Wolken und die 1. Vorsitzende Marina Kinzel konnte zusammen mit dem Bürgermeister Martin Schäfer die Tour eröffnen.

Maisach/Landkreis – Gerade zeigt sich wieder, dass Extremwetterereignisse in den letzten Jahrzehnten immer mehr zunehmen. Starkregen trifft uns öfter und richtet Schäden in Millionenhöhe an.

Maisach – Die Blaskapelle Maisach machte sich mit dem Pfarrverband Maisacher Land im Mai auf den Weg zu Fuß nach Andechs. Nach rund 38 Kilometer Fußweg erreichten die insgesamt über 60 Wallfahrer den „heiligen Berg“ und nahmen an einer von der Blaskapelle gestalteten Messe teil.

Kottgeisering/Maisach – Trauer in Kottgeisering: Alle fünf Jungstörche (die Anzahl war eine freudige Sensation) auf dem Gemeindedach haben die Starkregentage bedauerlicherweise nicht überlebt.

Landkreis Fürstenfeldbruck - Seit der Nacht von Freitag auf Samstag haben heftige Niederschläge in Teilen des Landkreises für Überflutungen und vollgelaufene Keller gesorgt. Vor allem Bereiche an Fließgewässern waren stark betroffen und haben die Einsatzkräfte in Atem gehalten.