Wenn ein Drittel der Spielerinnen aus schulischen Gründen oder verletzungs- und krankheitsbedingt ausfällt, muss man die Erwartungen herunterschrauben. So dachte zumindest Karl Haschke, der erkrankte Trainer der Estinger U13-Mädels. Deshalb meinte er, die Dienstreise nach Lohhof zu den Oberbayerischen U13-Meisterschaften nur noch als Lern- und Spaßtrip ausgeben zu dürfen.
Die Estinger U13_Sportlerinnen sind um Haaresbreite an der Teilnahme an den Südbayerischen Meisterschaften vorbeigeschrammt.
Karl Haschke

Olching - Wenn ein Drittel der Spielerinnen aus schulischen Gründen oder verletzungs- und krankheitsbedingt ausfällt, muss man die Erwartungen herunterschrauben. So dachte zumindest Karl Haschke, der erkrankte Trainer der Estinger U13-Mädels. Deshalb meinte er, die Dienstreise nach Lohhof zu den Oberbayerischen U13-Meisterschaften nur noch als Lern- und Spaßtrip ausgeben zu dürfen.

 Nun, irren ist menschlich! Zwar hatten die jungen Estingerinnen deutliche Anfangsprobleme, spielten sich aber im Verlauf des ersten Tages immer besser ins Turnier hinein. Im abschließenden  Überkreuzvergleich der Gruppenzweiten und Gruppendritten erwischten die Estingerinnen mit dem späteren siebten, Lohhof, eine harte Nuß - die Esting fast geknackt hätten: Erst im Tie-Break unterlagen die Estinger Mädels mit 15:17! Damit war Esting um Haaresbreite an der Teilnahme an den Südbayerischen Meisterschaften vorbeigeschrammt.

 Den zweiten Tag begann Esting wieder gegen die Lohhoferinnen, diesmal gegen Lohhof-2, das dann auch den ganzen Estinger Frust vom Vorabend auszubaden hatte und mit 2:0 Sätzen und 50:22 Punkten vom Feld geschickt wurde. Mit diesem Erfolg war Esting in einer ebenso starken und, wie sich noch zeigen sollte, auch ausgeglichenen Vierer-Gruppe gelandet, die um die Plätze 9-12 spielte. Wie ausgeglichen diese Gruppe war, kann man daran messen, dass drei von vier Spielen erst im Tie-Break entschieden wurden. Leider gehört Tie-Break (noch) nicht zu den Spezialitäten der Estinger Mädels; entsprechend gingen beide Tie-Breaks mit 12:15 und 14:16 verloren...

 "D'Arbeit geht ned aus," meint Haschke, "pack ma's an!". Und anfangen werden die jungen Estingerinnen und ihr Trainer wohl mit intensivem Tie-Break-Training. Beim Stand von 15:16. Aber zuvor, verspricht Haschke, kommt der Beach-Sommer und viele Hallenturniere!

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