Im Zuge der weiteren Corona-Lockerungen empfängt auch das Museum, Fürstenfeld 6b, wieder seine Besucher (zu den gewohnten Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 11 und 17 Uhr, Eintritt: 4 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro).
Freuen sich über die Wiedereröffnung der Brucker Kulturstätte und auf magische Momente, v.l.n.r.: Zauberkünstler und „Wirklichkeitsverkäufer“ Markus Laymann sowie die Museumsleiterinnen Angelika Mundorff und Dr. Barbara Kink.
Susanne

Fürstenfeldbruck – Im Zuge der weiteren Corona-Lockerungen empfängt auch das Museum, Fürstenfeld 6b, wieder seine Besucher (zu den gewohnten Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 11 und 17 Uhr, Eintritt: 4 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro). Ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept ist erstellt worden bezüglich Maskenpflicht, Desinfektionsmittel, bargeldloser Zahlung, Nutzung von WC und Garderobe oder Abstandsregelungen (v.a. im Kassenbereich durch Bodenmarkierung); Gruppenbildung in den Ausstellungsräumen muss vermieden werden (pro 20 Quadratmeter eine Person als Maßgabe), nur ein Besucher ist im Aufzug zugelassen.

Die aktuelle, in drei Teile gegliederte Ausstellung „Bezaubernd. Magie und Zauberkunst“, die voraussichtlich bis zum 11. Oktober gezeigt wird, entführt in die geheimnisvolle Welt der Magie, des Okkultismus und der Zauberkunst. Mystische Objekte und Gemälde aus den verschiedensten Epochen von der Barockzeit bis in die Gegenwart verzaubern die Betrachter buchstäblich. Präsentiert werden Werke herausragender Künstler wie Carl Spitzweg, der Alchemisten und Sterndeuter augenzwinkernd skizzierte, oder Gabriel von Max und Albert von Keller, die sich mit okkulten Phänomenen beschäftigten. Zauberrollen, Amulette, Hokuspokus-Literatur, Plakate von Shows und Zauberkästen sind nur einige Objekte, die die vielen magischen Facetten andeuten. Die Besucher können dabei selbst aktiv werden, das eine oder andere Kunststück ausprobieren und sich von verblüffenden Effekten in den Bann ziehen lassen. Es wird der Bogen gespannt von schwarzer und weißer Magie, religiösem Wunderglauben, vom Becherspiel und den Tricks der Scharlatane über Wahrsager, Salonzauber, spiritistische Geisterbeschwörungen der Jahrhundertwende bis hin zu modernen Bühnenshows, in denen gehobene Unterhaltungskunst dargeboten wird. Anhand von Illusionen, magischen Kunstfiguren und beeindruckenden Zauberutensilien geht die Exposition der Faszination des Unerklärlichen und der Essenz der Zauberkunst: der Täuschung nach.

Zur Ausstellung sind Führungen, Zaubervorstellungen und ein museumspädagogisches Programm (unter Wahrung der derzeitigen Sicherheitsvorschriften) geplant. Es erscheint außerdem eine reichbebilderte Begleitpublikation. Auch ein virtueller Rundgang – ergänzt mit professionellen Zauberkunststücken – wird angeboten. Mehr Informationen sind zu finden unter www.museumffb.de. Das für Ende Mai geplante internationale Publikumsfestival „HocusPocus“ im benachbarten Veranstaltungsforum musste hingegen auf ein Jahr verschoben werden (es soll im gleichen Umfang stattfinden, Karten behalten ihre Gültigkeit).    red

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