pixabay.com
Landkreis - Starker Wind und Schneeverwehungen machten den Autofahrern am 4. Januar das Leben schwer. Im westlichen Landkreis kam es zu mehreren Unfällen, bei denen mehrere Personen leicht verletzt wurden.
Gegen 6.45 Uhr landete eine Autofahrerin mit ihrem PKW auf der ST 2054, bei Moorenweis im Straßengraben. In einer Schneewehe verlor die junge Frau die Kontrolle über den Wagen und schlitterte in den Straßengraben. Dort kippte der Wagen zur Seite und blieb liegen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Gegen 7.00 Uhr kam ein Fahrer bei Zankenhausen auf abschüssiger Straße ins Rutschen und prallte mit seinem Skoda gegen einen Baum. Der Fahrer begab sich selbständig mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, sein PKW erlitt vermutlich Totalschden in Höhe von 10.000 Euro. Gegen 7.05 Uhr prallten bei Kottgeisering zwei Autos frontal aufeinander. Der Fahrer eines VW Passat geriet auf einer Schneewehe ins Rutschen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Hier prallte er gegen einen Dacia Duster, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. VW und Dacia wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Beide Fahrer kamen mit leichten Verletzungen ins Brucker Krankenhaus. Um 10 Uhr ereignete sich auf der B2, Höhe Puch ein weiterer Unfall. Der Fahrer eines VW Polo geriet ins Schleudern und prallte in die linke Seite eines entgegenkommenden Honda. Durch den Aufprall drehte sich der Polo und wurde gegen einen weiteren PKW geschleudert. Alle drei Fahrer blieben unverletzt, der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Gegen 11.30 Uhr kippte zwischen Jesenwang und Moorenweis ein unbesetzter Linienbus in den Straßengraben. Auf eisglatter Straße wurde der Bus von einer heftigen Windböe erfasst und Richtung Straßengraben gedrückt. Dort kippte der Bus nach rechts in die Böschung. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte über seine Firma die Bergung des Busses veranlassen. Für die Bergung mittels Kranwagen musste die Staatsstraße 2054 für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr leitete örtlich um. Ein Auto mit drei Insassen kam gegen 13.20 Uhr auf der B2 zwischen Mammendorf und Hattenhofen von der Fahrbahn ab. Die Feuerwehr Mammendorf übernahm die Verkehrsabsicherung bis das verunfallte Fahrzeug vom Abschleppdienst geborgen werden konnte. Der Winterdienst räumte anschließend den Streckenabschnitt frei. Die Bundesstraße war für etwa 45 Minuten für den Verkehr total gesperrt. Ein Kleinkind, dass sich im verunfallten Pkw befand, wurde wegen der Kälte und des Sturms im Feuerwehrfahrzeug betreut.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.