v.l.: Dr. Reinhard Koch, Bürgermeister Norbert Seidl und Erich Pürkner
ak
Puchheim – Der 17. Mai 2011 war kein gewöhnlicher Dienstag für die Puchheimer, denn an diesem Tag wurde die Gemeinde zur Stadt erhoben. Darauf ist der Erste Bürgermeister Norbert Seidl (SPD) besonders stolz und sprach anlässlich einer kleinen Feierstunde, mit Bürgern und dem Gemeinderat, vor allem dem 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Reinhold Bocklet, seinen Dank aus für dessen tatkräftige Unterstützung auf dem Weg zur Stadterhebung.
Anfänglich hätten viele Bürger die Vorteile, die der Status einer Stadt mit sich bringe, noch nicht klar erkennen können, meinte der Rathauschef. Man sei aber mittlerweile auf einem guten Weg,Puchheim für die Zukunft zu gestalten, es zu leben und weiter zu entwickeln. Unbestritten sei, dass Puchheim durch die Erhebung zur Stadt „in den überregionalen Gremien eine prominentere Rolle zugeschrieben bekommen“ habe, „die sich auch durch zwei Sitze in den Ausschüssen des Bayerischen Städtetags abbildet“, resümierte der Bürgermeister und Mitglied des Kreistages im Landkreis Fürstenfeldbruck, Norbert Seidl. Man dürfe auch nicht vergessen, dass „die vielen positiven Faktoren, die die Kommune Puchheim aufzuweisen hat“ eine erfreuliche Außenwirkung mit sich brächten„so dass schließlich durch Zuzug und wirtschaftliche Entwicklung die gute Lage der Kommune gefördert wird. Die Marke „Stadt Puchheim“ hat einen guten Klang, Stadt ist mehr als ein Titel. Die Erinnerung an die Stadterhebung zwingt gleichzeitig immer wieder zu einer Standortbestimmung und Selbstreflexion. Stadt ist auch ein Anspruch und Versprechen“.
Norbert Seidl ergriff bei der Jubiläumsfeier auch die Gelegenheit, sich bei zwei wesentlichen politischen Gestaltern der Entwicklung Puchheims für deren unermüdliches, ehrenamtliches Engagement zu bedanken (Foto): Erich Pürkner und Dr. Reinhold Koch. Stadtrat Pürkner war in den 70er Jahren Erster Bürgermeister in Puchheim und hat über zwei Jahrzehnte lang bei den Geschicken der Gemeinde mitgewirkt. Dr. Reinhold Koch schenkt hingegen schon seit über 30 Jahren sein Wissen, seine Erfahrung und viel von seiner Freizeit der Kommune. Als Referent für Stadtentwicklung ist er auch in der jetzigen Wahlperiode in grundlegende Entscheidungen involviert. Red
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Einen Rück- und Ausblick über das Vorjahr und die diesjährigen Projekte gab unlängst das Museumsteam: 2025 waren die Ausstellungen „Bruck bewegt!“ Migrationsgeschichte(n)“, „Zingerl – Das unbekannte Frühwerk“ (im Kunsthaus), „Du = Wir | Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“, in Kooperation mit St.

Fürstenfeldbruck – Noch bis Sonntag, 22. März ist die Open-Air-Ausstellung „Deine Orte der Demokratiegeschichte“ in Fürstenfeldbruck zu sehen.

Fürstenfeldbruck – Am 2. März haben bei der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck sechs neue Einsatzkräfte ihren Dienst angetreten, die nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung und teilweise vorübergehender Anschlussverwendung zum Monatsbeginn zum Polizeipräsidium Oberbayern-Nord versetzt wurden.

Fürstenfeldbruck – In der Stadt ist man bemüht, auch etwas für die jüngere Generation zu tun.

Fürstenfeldbruck – Wer glaubt, Arbeitselefanten gäbe es nur in Asien, wird in Bruck eines Besseren belehrt. Hier unterstützt ein solcher die beiden neuen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.

Gilching - Der Frühling naht und mit ihm das neue Sommersemester der vhs Gilching, Weßling und Wörthsee! Die Einschreibung fürs neue Sommersemester hat begonnen – das Programmheft liegt an den bekannten Stellen (vhs, Rathäuser etc.), alle Kurse stehen online und in vielen Kursen sind noch Plätze frei!

Fürstenfeldbruck – Dass Schlaganfallpatienten und -patientinnen nach den hohen Qualitätsstandards der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe optimal versorgt werden, bestätigte sich vor kurzem bei der erneuten Überprüfung der Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) im Brucker Klinikum.

Gilching - Lange Zeit blieb die Tür zum "JuCa" im evangelischen Pfarrzentrum nach einem massiven Wasserschaden, verursacht durch ein Starkregen-Ereignis im August 2024, geschlossen. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, haben rund zwanzig Jugendliche die Ärmel hochgekrempelt  und über Monate hinweg ungewöhnliche Schwerstarbeit geleistet.