Am Mittwoch wurde diese Fensterscheibe der Asylunterkunft in der Hasenheide beschädigt.
ak
Fürstenfeldbruck - Landrat Thomas Karmasin betont, dass Asylbewerber, die während des anhängigen Asylverfahrens oder nach einer eventuellen Ankerkennung nicht in ihr Heimatland abgeschoben werden können, keinen Freibrief haben, zu randalieren und dabei mutwillig Sachbeschädigungen zu begehen oder gar Mitarbeiter des Landratsamtes zu beleidigen oder zu bedrohen.
Bei vorsätzlichen Sachbeschädigungen wird das Landratsamt in allen Fällen Strafanzeige erstatten und nach Möglichkeit Barleistungen für den Ersatz entstandener Schäden einbehalten. Im Falle der Beleidigung oder Bedrohung von Mitarbeitern sei diesen ein weiterer Umgang mit den Tätern nicht zuzumuten, weshalb in diesen Fällen Hausverbote für das Landratsamt ausgesprochen werden. Man dürfe erwarten, dass Asylbewerber das Eigentum ihrer Gastgeber pfleglich behandeln. Es sei völlig inakzeptabel, dass einzelne Asylbewerber Einrichtungsgegenstände mutwillig zerstören. Er werde auch nicht dulden, dass Asylbewerber Mitarbeiter unflätig beschimpfen oder gar mit dem Tode bedrohen. Die Betreffenden müssten schnellstmöglich erkennen, dass ein solches Verhalten bei uns nicht folgenlos bleibe, sagte der Landrat. Ergänzend weist der Landrat noch darauf hin, dass auch bei straffälligen anerkannten Asylbewerbern ausländerrechtliche Konsequenzen, wie die Versagung von Aufenthaltstiteln oder der Erlass von Ausweisungsverfügungen, in Betracht kommen, wodurch merkliche Nachteile bei der Leistungsgewährung oder beim Familiennachzug entstehen.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.