Eine schöne Aktion für besser Arbeitsbedingungen
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Gröbenzell - Hochwertige Sportbälle werden von Hand genäht. Sie kommen aus Indien, Vietnam, Thailand und vor allem aus der „Welthauptstadt der Ballmacher", dem pakistanischen Sialkot.  Fair geht es dabei nicht immer zu. Näher und Näherinnen verdienen oft nur einen Bruchteil des gesetzlichen Mindestlohns, und leiden zudem häufig unter schlechten Arbeitsbedingungen.Beim Gröbenzeller Sporttag am 28.Juni von 12:00 bis 17:00 kann jeder ausprobieren, wie aufwändig und mühsam das Nähen eines Balles ist – mit dem Original-Werkzeug und den Original - Lederwaben. Näherinnen und Näher benötigen 700 Stiche pro Ball und schaffen so im Schnitt sechs Bälle am Tag -  für 0,35-0,50 EURO pro Ball. Einen kompletten Lederball zu nähen, ist für Laien fast unmöglich. Daher haben alle Interessierten die Möglichkeit, die Technik mit
Stoffwaben kennen zu lernen. Ergänzt wird der Aktionstag durch Infos, sowie einem Quiz zum Thema Sportbälle und Fairer Handel. Fairtrade-zertifizierten Sportballe ermöglichen den Nähern und Näherinnen deutlich verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die Produktion dieser Bälle erfolgt in zertifizierten Werkstätten, die regelmäßig kontrolliert werden. Die Beschäftigten sind demokratisch organisiert und haben Mitspracherechte. Diskriminierungen sind ebenso verboten wie Zwangs- und Kinderarbeit. Die Löhne müssen mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn entsprechen, und werden schrittweise durch Lohnerhöhungen an einen existenzsichernden Lohn angeglichen.
 Organisiert wird das Projekt durch die Gröbenzeller Agenda 21 -  AK Fairer Handel, dem Bund Naturschutz - Ortsgruppe Gröbenzell, dem  Jugendzentrum Impuls sowie der
Handballabteilung des 1. SC Gröbenzell.
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