v. l.: Günter Bühler (Vorstandschaft), Pfarrer Franz von Lüninck, Bgm. Manfred Walter, Ulrich Peters, Andreas Lechermann (Gauvorstand), Michael Laube (Trainer) Christian Sauermann (zweiter Schützenmeister)
Lele
Gilching – Ist es sinnvoll, dass bereits Kinder im Schützenverein schießen lernen? Wer sich selbst schon einmal als Sportschütze betätigt hat, weiß, dass wichtigste Voraussetzung Disziplin und Verantwortungsbewusstsein sind. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde wurde deshalb auch der Schießstand des Vereins Edelweiß modernisiert. Es war ein Familienfest, zu dem am Samstag ins Schützenhaus in Gilching nicht nur Omas, Opas und Enkelkinder sowie auch Pfarrer Franz von Lüninck und Bürgermeister Manfred Walter kamen und sich als Sportschützen versuchten. „Neu ist, dass der Schießstand mit elektronischer Messung ausgestattet wurde und somit ein Ergebnis sofort sichtbar ist“, erklärte Ulrich Peters, erster Schützenmeister. Zudem wurde die Möglichkeit geschaffen, mittels Laserstrahl auf Zielscheiben zu schießen sowie den alten Indianern gleich seine Geschicklichkeit mit einem Blasrohr zu testen. „Letzteres trainiert die Lungenfunktion, was für Kinder wie auch für ältere Menschen gut ist. Man braucht nämlich viel Puste, um den Pfeil über eine längere Strecke ins Ziel zu bringen“, sagte Manfred Erb, Betreuer der Blasrohr-Abteilung.

Geweiht wurde die modernisierte Schieß-Anlage durch Pfarrer Franz von Lüninck. „Schießen ist eigentlich etwas Gewaltsames. Doch hier lernen schon Kinder und Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen und den Sportgeist zu schulen. Aber auch Achtung vor anderen zu haben“, sagte der Geistliche. Bürgermeister Manfred Walter räumte ein, dass es im Rat einige Kritiker zwecks geleisteten Zuschuss gegeben habe. Aus eigener Erfahrung aber wisse er, dass vorrangig der positive Aspekt zählt. „Hier wird Konzentration und Ausdauer geschult, was in der heutigen Zeit, in der bei vielen Kindern ADHS diagnostiziert wird, ein wichtiger Ansatz ist. Ich wünsche dem Verein viel Nachwuchs, der hier einen Ausgleich zu den virtuellen Onlinespielen findet.“ Derzeit zählt der Schützenverein Edelweiß 140 Mitglieder, davon 12 Jugendliche. Geschossen wird mit Luftpistole, Luft- und Lasergewehr und Blasrohr. Die Modernisierung der Anlage kostete 16.000 Euro plus viel Eigenleistung. Die Gemeinde steuerte 14.000 Euro bei. Wer Lust hat, probeweise einmal ins Ziel zu treffen, Training ist jeweils mittwochs ab 18 Uhr. LeLe
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.

Fürstenfeldbruck – Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) hat am 20. Mai im Veranstaltungsforum Fürstenfeld 214 besonders engagierte Spender aus Oberbayern im Rahmen eines exklusiven Abends ausgezeichnet. Helden des Alltags, die sich über viele Jahre hinweg verlässlich für kranke und schwerstverletzte Mitmenschen einsetzen.