Wirt Herbert (Herbert Schäufler, rechts) wird vom besten Freund (Mandi Högner) rundum verwöhnt
Wirt Herbert (Herbert Schäufler, rechts) wird vom besten Freund (Mandi Högner) rundum verwöhnt.
ak

Gilching – Wer kennt es nicht. Da steht ein Schrank an der Wand, wo er auch hingehört, und ist gefüllt mit Kleidungsstücken oder irgendwelchem anderen Krimskrams. Nicht so beim hiesigen Wirt Herbert (Herbert Schäufler) und seiner Frau (Ulrike Ratty). Das hölzerne Möbelstück beherbergt nämlich lediglich ein paar warme Woll-Decken, aber auch ein merkwürdiges Geheimnis. Und wie es sich für ein gutes Theaterstück mit rustikalem Hintergrund gehört, sorgt ein turbulentes Szenario für viel Verwirrung innerhalb der Wirts-Familie, der Angestellten und der Wirtshaus-Gäste. Verschwinden doch im Schrank peu a peu leibhaftige Personen, die „oh Wunder“, hinten oder auch vorne herum pumperlgsund wieder auftauchen. 

Einzig das Premieren-Publikum im ausverkauften Oberen Wirt in Gilching, das sich beim Dreiakter „Im Schrank ist der Teufel los“ königlich amüsierte, hatte schnell den Durchblick. Des Rätsel Geheimnis … wird hier, um die Spannung nicht zu schmälern, nicht verraten. 

Die Komödie in drei Akten aus der Feder von Andrea Döringm, bayrisch angepasst von Wigg Wimmer, wurde anlässlich „50 Jahre Bauerntheater“ erneut aufgeführt. Stand es doch schon beim Jubiläum „40 Jahre Bauerntheater“ vor zehn Jahren auf dem Spielplan. Und schon damals übernahm Herbert Schäufler die Rolle des „todkranken“ Wirts, der sich seine Krankheiten aus einem dicken Fachbuch heraussucht. Man ahnt, dass es sich um einen „Hypochonder“ handelt, doch Familie wie Freunde wollen ihm die Freude am Leid nicht verderben, spielen mit und pflegen und verwöhnen ihn entsprechend fürsorglich.

Der Dreiakter „Im Schrank ist der Teufel los“ wird noch bis Samstag, 28. März, jeweils freitags und samstags, 20 Uhr, aufgeführt. Näheres unter www.mgv-gilching.de.

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