– Wohin wenden sich werdende Eltern bei Fragen rund um die Schwangerschaft? Seit 20 Jahren gibt es in Fürstenfeldbruck die Beratungseinrichtung Donum Vitae, die von Frau Sylvia Pohl geleitet wird. Allings Landtagsabgeordneter Hans Friedl, der auf einer Benefizveranstaltung von der Bevollmächtigten der Beratungsstelle Frau Dr. Maria Leitenstern-Gulden eingeladen wurde, hat sich kürzlich in der Einrichtung über die Einrichtung, besonders jedoch über die Situation während der Corona-Pandemie informiert.
Sylvia Pohl (links) im Gespräch mit Hans Friedl, Mdl (rechts)
Gottfried Obermair

Fürstenfeldbruck – Wohin wenden sich werdende Eltern bei Fragen rund um die Schwangerschaft? Seit 20 Jahren gibt es in Fürstenfeldbruck die Beratungseinrichtung Donum Vitae, die von Frau Sylvia Pohl geleitet wird. Allings Landtagsabgeordneter Hans Friedl, der auf einer Benefizveranstaltung von der Bevollmächtigten der Beratungsstelle Frau Dr. Maria Leitenstern-Gulden eingeladen wurde, hat sich kürzlich in der Einrichtung über die Einrichtung, besonders jedoch über die Situation während der Corona-Pandemie informiert.

Die Beratungsanfragen, so die Leiterin, sind nach wie vor sehr hoch und wir haben stündlich andere Lebensschicksale, denen wir uns bei Donum Vitale stellen müssen. Über das Jahr gesehen kommen so um die 1.200 Beratungsanfragen, die das ganze Spektrum einer Schwangerschaft mit allen begleitenden Problemen beinhaltet.  Verändert hat sich in den letzten Monaten bedingt durch Corona die Art der Beratung. Inzwischen werden Beratungen auch in digitaler Form wie Video oder Telefon durchgeführt – aber halt auch nicht immer, denn ein persönliches Gespräch ist in vielen Fällen unverzichtbar. Und so ist sich Friedl sicher, dass die Beratungssuchenden sehr gut bei Donum Vitale aufgehoben sind, da es sich um einen geschützten Bereich handelt. 

Ein großes Problem, so Pohl, ist die Wohnungsnot, denn gerade junge Eltern finden in unserer Gegend immer weniger einen bezahlbaren Wohnraum. Ein weiteres Problem, welches sich in den letzten Monaten immer deutlicher auftritt, sind die steigenden Energiepreise. Obwohl Pohl weiß, dass sich beide Themen nur ganz schwierig lösen lassen, geht der Appell an den Friedl, politisch alles Mögliche zu unternehmen, damit in beiden Fällen Entlastungen erfolgen können.

Auch Friedl kennt das Wohnraumproblem, denn als Sprecher für Wohnen und Bauen im Bayerischen Landtag ist er mit dem Thema laufend konfrontiert. Irgendwelche Zusagen wären zu einfach aber, versichert Friedl, er werde aus politischer Sicht in seinem Zuständigkeitsbereich alles Mögliche unternehmen, um die Situation vielleicht etwas in Zukunft entspannen zu können.

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