Berta Silberhorn alias Betty Heberle.
ak
Fürstenfeldbruck – Die deutsch-polnische Malerin und Künstlerin Berta Silberhorn alias Betty Heberle hat die ehemalige Künstlerwohnung der Kester-Haeusler-Stiftung an der Dachauerstrasse 55 bezogen. Damit wird die für und von dem Fürstenfeldbrucker Landschaftsmaler Karl Trautmann konzipierte Wohnung erstmals nach seinem Tod wieder eine Künstlerheimat. „Wir setzen damit eine großartige Tradition der Stifterfamilie fort, die sowohl im ehemaligen Ashton-Haus als auch in der Dachauerstrasse und in der Künstlerwerkstatt im Haeusler-Park insbesondere die bildende Kunst förderte, indem sie einem Künstler Heimat und Unabhängigkeit für sein kreatives Schaffen ermöglicht hat“, so Prof. Dr. Volker Thieler, Vorstandsvorsitzender der Kester-Haeusler-Stiftung.
Die bewegte Lebensgeschichte der bald 90-jährigen Malerin Betty Heberle mit ihrem berührenden Schicksal während des Nazi-Regimes, ihrer spektakulären Flucht aus Polen und nicht zuletzt ihrem unbeirrbaren Weg zur Künstlerin, deren Bilder vor allem in den 70er Jahren in Paris, Biarritz und Miami Beach ein großes Publikum fanden, soll auch im Rahmen eines Zeitzeugen-Projektes der Stiftung aufgearbeitet und insbesondere Schülern vermittelt werden.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.