Landrat Thomas Karmasin hat den ersten Spatenstich für den Erweiterungsneubau des Landratsamtes Fürstenfeldbruck gesetzt. Mit der wachsenden Bevölkerung im Landkreis und den wachsenden Aufgaben ist auch die Zahl der Mitarbeiter im Landratsamt stark gestiegen.
Landrat Thomas Karmasin hat den ersten Spatenstich für den Erweiterungsneubau des Landratsamtes Fürstenfeldbruck gesetzt.
LRA FFB

Fürstenfeldbruck - Landrat Thomas Karmasin hat den ersten Spatenstich für den Erweiterungsneubau des Landratsamtes Fürstenfeldbruck gesetzt. Mit der wachsenden Bevölkerung im Landkreis und den wachsenden Aufgaben ist auch die Zahl der Mitarbeiter im Landratsamt stark gestiegen. Um dem erhöhten Bedarf an Arbeitsplätzen gerecht zu werden, wurde in einer Kreistagssitzung Dezember 2016 der Grundsatzbeschluss zu einer baulichen Erweiterung des Landratsamtsgebäudes gefasst. Im Februar 2018 wurde im Kreis-tag dann die konkrete Planung samt Kosten (Gesamtkosten: ca. 9.007.000.- €) und dem Standort des Gebäudes beschlossen. Der Bauantrag ist im Sommer 2018 bei der Stadt Fürstenfeldbruck eingereicht worden, wurde jedoch vom Planungs- und Bauausschuss der Stadt zunächst abgelehnt. An der folgenden Sitzung des Planungs- und Bauausschusses im Dezember 2018 nahm Landrat Thomas Karmasin persönlich teil und konnte die verbliebenen Bedenken der Stadträte zerstreuen, dem Bauantrag des Landkreises in seiner ursprünglichen Fassung wurde zugestimmt. Die Baugenehmigung ist am 20. März 2019 erteilt worden.

Landrat Thomas Karmasin: „Als Leiter eines Amtes mit immerhin über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe ich festgestellt, dass diesem Spatenstich im ganzen Haus regelrecht entgegengefiebert wurde. Der Platzbedarf steht außer Frage, zudem ist es den Planern gelungen, gestalterisch wie technisch zu überzeugen und den Bedürfnissen einer modernen Behörde gerecht zu werden. Nachdem ich dazu beitragen konnte, das vorläufige Nein aus der Stadt Fürstenfeldbruck letztlich in ein Ja zu verwandeln, teile ich die Vorfreude meiner Mitarbeiter umso mehr und wünsche uns allen einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahmen.“  Der Erweiterungsneubau entsteht im westlichen Grundstücksteil in Verlängerung des Westflügels des Bestandsgebäudes. In drei Geschossen werden Büroräume für 112 neue Arbeitsplätze geschaffen, alle drei Geschosse sind mit dem Haupthaus über ein Brückenbauwerk verbunden. In den unteren zwei Geschossen ist ein neues Parkdeck geplant mit insgesamt fünf jeweils halb versetzten Parkebenen für 121 Stellplätze. Durch die Schaffung der zusätzlichen Parkmöglichkeit kann die angespannte Parkplatzsituation für die Mitarbeiter ebenso wie für die Besucher des Landratsamtes wesentlich verbessert werden.

Das neue Parkdeck wird mit insgesamt 20 Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Erweiterungsneubaus wird hierzu einen Teil der benötigten Leistung einspeisen. Das Gebäude wird, wie bereits das Haupthaus, mit Fernwärme versorgt. Die Bauzeit für das neue Gebäude, inklusive dem Brückenbauwerk zum Anschluss an das bestehende Gebäude, beträgt ca. 18 – 20 Monate, sodass die neuen Büroräume Anfang 2021 in Betrieb gehen können. Im Anschluss werden dann im Frühjahr bis zum Sommer 2021 die Außenanlagen rund um das Gebäude hergestellt. Das neu errichtete Biotop mit 270 m² Gesamtfläche samt den umliegenden Bereichen soll als Erholungsfläche dienen. Der Fuß- und Radweg als Verbindung zwischen dem Landratsamtsgebäude und dem Stockmeierweg wird mit einer leicht geänderten Wegeführung wieder in Betrieb genommen, die bisherige Zufahrt für die Mitarbeiter des Landrats-amtes auf den Parkplatz über die Agip-Tankstelle wird nicht mehr geöffnet, sodass es keinen Kreuzungspunkt zwischen Auto- und Fußgänger-/ Radverkehr mehr geben wird. Die Anzahl der Fahrradabstellplätze erhöht sich auf insgesamt 168.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Puchheim – Unter dem Motto „Hazánk Europa - unsere Heimat Europa“ feierte Puchheim am 16. April das Jubiläum der deutsch-ungarischen Städtepartnerschaften mit Nagykanizsa und Zalakaros.

Gilching - Läuft etwas komplett anders, als geplant, kann man den Kopf in den Sand stecken oder aber in die Hände spucken, die neue Herausforderung annehmen und versuchen, sie zu meistern.

Fürstenfeldbruck – Die Aktion „Azubis leiten eine Station“ wurde am Klinikum Fürstenfeldbruck Mitte April erstmals durchgeführt, so erfolgreich, dass eine Wiederholung schon gesetzt ist.

Fürstenfeldbruck – Ab sofort können Sportler, Spaziergänger und ihre Vierbeiner wieder kostenfrei Trinkwasser beim Wasserbrunnen am Betriebsgelände der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, beim Eingang zum Rothschwaiger Forst, nutzen.

Puchheim – Um die Artenvielfalt in Puchheim zu fördern und seltene Gemüsesorten zu bewahren, wurde im Jahr 2022 die Puchheimer Saatgutbibliothek als gemeinsames Projekt des Umweltbeirats und des Umweltamts ins Leben gerufen.

Fürstenfeldbruck – Ein Stück Badegeschichte muss aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Wasserrutsche der AmperOase wird nächste Woche, vom 20. bis 24. April, abgebaut und abtransportiert. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der Durchgang zwischen dem Besucherparkplatz und Badeingang gesperrt.

Gilching – „Generell befindet sich der Einzelhandel im Umbruch“, erklärt Manfred Herz, Inhaber des Hobbyland/Baumarktes am Starnberger Weg in Gilching. Sorge bei vielen Einzelhändlern bereite allgemein der rasant wachsenden Online-Handel, durch den sich das Kundenverhalten massiv verändert habe. Herz: „Besonders auffallend ist dies im Nonfood-Bereich zu beobachten.

Geisenbrunn – Wann und wo genau einen der Pfeil des Amors trifft, lässt sich schwerlich vorhersagen. Dass dies aber in relativ hohem Alter passiert, ist ein Glücksfall, mit dem der 80-jährige Xaver Laußer aus dem Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn nicht mehr gerechnet hat. Doch da begegnete ihm unverhofft und fern der Heimat seine Maria.