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Fürstenfeldbruck - Mehrere Polizeistreifen aus dem Landkreis mussten am Samstag kurz nach Mitternacht gerufen werden, um Beteiligte einer größeren Schlägerei in der Brucker Innenstadt auseinanderzubringen.
Dem Ganzen gingen gegenseitige Beleidigungen und Provokationen zweier Gruppen aus Eichenau und Fürstenfeldbruck in einem Lokal voraus, in dessen Verlauf dann schließlich die Fäuste flogen. Auch Fußtritte gegen Kopf und Körper auf am Boden Liegende wurden geschildert.
Die Auseinandersetzung verlagerte sich schließlich nach draußen, wo die alarmierte Polizei auf circa 40 junge Menschen traf, die sich in einer aufgeheizten und äußerst aggressiven Atmosphäre gegenseitig anschrien und angingen. An allen Ecken und Enden mussten die Beamten vermitteln und einschreiten, um weitere Scharmützel zu unterbinden. Die teils erhebliche Alkoholisierung der Anwesenden machte die Situation nicht gerade einfacher. Der anfänglich unüberschaubare Tumult konnte dann nur noch mit konsequent durchgesetzten Platzverweisen bewältigt werden. Schließlich mussten ein 24- und ein 25-jähriger Eichenauer mit massiven Kopfverletzungen, Jochbein- und Nasenbeinbruch ins Brucker Krankenhaus eingeliefert werden. Ein 17-, 19- und 21-Jähriger aus Fürstenfeldbruck zogen sich leichte Verletzungen zu.
In der Notaufnahme trafen dann einige leicht verletzte Kontrahenten wieder aufeinander und fetzten sich verbal. Die Polizei musste auch hier wieder einschreiten und nahm diesmal einen 21-Jährigen in Gewahrsam, da er den Anweisungen der Polizei nicht nachkam. Jetzt ist es die Aufgabe der Polizei, den Hergang der Schlägerei zu rekonstruieren. Dazu sind noch umfangreiche Ermittlungen notwendig, zumal sich die beiden Lager gegenseitig beschuldigen.
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