Prämierte Backwerke in der Sparkasse Fürstenfeldbruck, v.l.n.r., hintere Reihe: Anne und Theresa Nau mit Baby Kilian, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Frank Opitz, Quirin und Martin Reicherzer mit Ehrenobermeister der Bäckerinnung, Franz Höfelsauer, vordere Reihe: Prüfer Manfred Stiefel, Obermeister Werner Nau sowie Max Hünsche.
Hinten v.l.: Anne und Theresa Nau mit Baby Kilian, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Frank Opitz, Quirin und Martin Reicherzer mit Ehrenobermeister Franz Höfelsauer, vordere Reihe: Prüfer Manfred Stiefel, Obermeister Werner Nau, Max Hünsche.
ak

Fürstenfeldbruck – Am Brot schnüffeln, daran herumdrücken und womöglich auch noch ein Stückchen herauspellen und darauf herumkauen – das gehört nicht unbedingt zur feinen Kinderstube, ist aber hier durchaus legitim. Denn Qualitätsprüfer Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut darf in dieser Weise durchaus ungeniert seinem Geschmacks- und Tastsinn frönen, um bei der jährlichen Brotprüfung in der Sparkasse Fürstenfeldbruck wieder zu einem handfesten Ergebnis zu kommen.

Fünf Landkreisbäcker(eien): Uli Drexler/Jesenwang, Max Hünsche/Puchheim, Werner Nau/Grunertshofen sowie Martin Reicherzer und Max Wimmer/je Fürstenfeldbruck hatten dieses Jahr Ende März bei der freiwilligen Testung teilgenommen und sich sozusagen wieder eine „satte“ Punktzahl gesichert. Von den insgesamt 44 eingereichten Proben, darunter 37 Brote und sieben Brötchen – oder sagen wir hierzulande lieber Semmeln und Brezen – wurden 28 Brote (75,7%) mit „Sehr gut“ bewertet, davon erreichten neun sogar den Standard „Gold“. Hier gibt es eine Urkunde, wenn drei Jahre lang in Folge die Note „Sehr gut“ erreicht wurde. Sieben Brote wurden als „Gut“ empfunden, zwei wurden nicht prämiert. Volle Punktlandung sogar bei den Semmeln und Brezen; alle sieben erhielten die Note „Sehr gut“; davon sechs sogar die Auszeichnung „Gold“ (85,7%).

Ins Gewicht fallen dabei sechs Prüfkriterien:

1. Form & Aussehen (das ist Typensache: ein Ciabatta ist flach, ein Baguette bekanntlich lang und schmal oder ein Korbbrot rund).

2. Oberflächen- & Krusteneigenschaften (eine dickere Kruste enthält viele Aromastoffe und hält die Feuchtigkeit länger im Brot, eignet sich aber nicht für jede Art von Brot).

3. Lockerung & Krumenbildung (Krume ist das weiche Innere des Brotes, z.B. sollte ein Weizenbrot eine eher locker-luftige Krume aufweisen, ein Roggenmischbrot hingegen eher von kompakterer Natur sein. Beim Aufschneiden dürfen keine größeren Löcher entstehen).

4. Struktur & Elastizität (dafür wird das Brot durchgeschnitten. Bleibt die Krume am Messer kleben? Das Brot muss zurückfedern, wenn der Brotprüfer mit dem Daumen ins Innere drückt).

5. Geruch (nicht zu stark und nicht zu schwach; es sollte einem förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen).

6. Geschmack (über den lässt sich bekanntlich streiten, doch das Aroma muss schon zum jeweiligen Produkt passen, so sollte ein Weizenbrot einen milderen Geschmack als ein Roggenmischbrot aufweisen).

Den Verbrauchern sei ans Herz gelegt: Achten Sie im Bäckerfachgeschäft auf Zertifikate des Deutschen Brotinstituts oder informieren Sie sich unter www.brotinstitut.de! Das beste Brot in Ihrer Nähe ist dort auch durch eine spezielle Bäckerfinder-App ersichtlich.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Wer kennt es nicht. Da steht ein Schrank an der Wand, wo er auch hingehört, und ist gefüllt mit Kleidungsstücken oder irgendwelchem anderen Krimskrams. Nicht so beim hiesigen Wirt Herbert (Herbert Schäufler) und seiner Frau (Ulrike Ratty).

Gilching - Der neue Gilchinger Gemeinderat wird deutlich vielfältiger, aber auch zersplitterter. Während die CSU als klarer Wahlsieger hervorgeht, ziehen mit der AfD (zwei Sitze) und der Linken (ein Sitz) neue Kräfte ins Ratsgremium ein. In Punkto Bürgermeisterwahl kommt es am Sonntag, 22.

Landkreis – Mit Spannung verfolgt wurden allerorts die Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag. In Egenhofen, Hattenhofen, Oberschweinbach und Olching ziehen mit Robert Köll (BGE), Jörg Sändig (DG), Lutz Rosenbaum (DmZ) und Maximilian Gigl (CSU) neue Bürgermeister ins Amt.

Fürstenfeldbruck – Einen Rück- und Ausblick über das Vorjahr und die diesjährigen Projekte gab unlängst das Museumsteam: 2025 waren die Ausstellungen „Bruck bewegt!“ Migrationsgeschichte(n)“, „Zingerl – Das unbekannte Frühwerk“ (im Kunsthaus), „Du = Wir | Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“, in Kooperation mit St.

Fürstenfeldbruck – Noch bis Sonntag, 22. März ist die Open-Air-Ausstellung „Deine Orte der Demokratiegeschichte“ in Fürstenfeldbruck zu sehen.

Fürstenfeldbruck – Am 2. März haben bei der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck sechs neue Einsatzkräfte ihren Dienst angetreten, die nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung und teilweise vorübergehender Anschlussverwendung zum Monatsbeginn zum Polizeipräsidium Oberbayern-Nord versetzt wurden.

Fürstenfeldbruck – In der Stadt ist man bemüht, auch etwas für die jüngere Generation zu tun.

Fürstenfeldbruck – Wer glaubt, Arbeitselefanten gäbe es nur in Asien, wird in Bruck eines Besseren belehrt. Hier unterstützt ein solcher die beiden neuen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.