Sie bestehen ab sofort zu 100 Prozent aus recyceltem Material: die PET-Einwegpfandflaschen in der Halbliter-Größe. Um die ersten 100 Prozent PET-Flaschen im Brucker Werk abzufüllen, haben Mitarbeitende diesen Monat den Produktionsprozess angepasst.
Sie bestehen ab sofort zu 100 Prozent aus recyceltem Material: die PET-Einwegpfandflaschen in der Halbliter-Größe. Um die ersten 100 Prozent PET-Flaschen im Brucker Werk abzufüllen, haben Mitarbeitende diesen Monat den Produktionsprozess angepasst.
Coca Cola

Fürstenfeldbruck - Sie bestehen ab sofort zu 100 Prozent aus recyceltem Material: die PET-Einwegpfandflaschen in der Halbliter-Größe. Um die ersten 100 Prozent PET-Flaschen im Brucker Werk abzufüllen, haben Mitarbeitende diesen Monat den Produktionsprozess angepasst. Bisher wurden über eine Million 0,5-Liter-Flaschen aus vollständig recyceltem PET abgefüllt – mit Getränke-Klassikern wie Coca-Cola, Fanta, Sprite und mezzo mix. Damit leisten Betriebsleiterin Patricia Irion und ihr Produktionsteam einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Klimaziels von Coca-Cola: Klimaneutralität bis 2040. 

Ob Einweg- oder Mehrweg-Flasche: Jede Einzelne ist ein Wertstoff, der durch Wiederbefüllung oder Recycling in einem Kreislauf gehalten werden kann. So sollen durch den Einsatz von 100 Prozent recyceltem PET auch aus gebrauchten Einwegflaschen wieder Neue entstehen. „Wir wollen weitestgehend auf Primärrohstoffe verzichten und gebrauchte Rohstoffe erneut verwenden. Da Verpackungen in Deutschland etwa 27 Prozent unseres Fußabdrucks ausmachen, ist das besonders wichtig“, sagt Irion. So spart Coca-Cola in Deutschland in diesem Jahr rund 32.000 Tonnen PET Neumaterial und 57.000 Tonnen CO2 ein – allein am Standort Fürstenfeldbruck sind es etwa 700 Tonnen Neumaterial und knapp 1.300 Tonnen CO2.

Da das recycelte PET andere Eigenschaften als neue Kunststoffe hat, musste das Team um Produktionsleiter Florian Fuchs Prozesse an der Produktionslinie für Einwegflaschen anpassen – allen voran an der Blasmaschine. Die Anlage bläst die 0,5-Liter-Flaschen nun aus einem Rohling, der aus 100 Prozent rPET besteht. „Wir haben die richtige Rezeptur zügig gefunden. So nennen wir den Mix an Einstellungen, die wir an der Maschine vornehmen müssen, zum Beispiel die Temperatur zum Vorheizen der Rohlinge sowie Zeit und Druck zum Blasen der Flasche. Obwohl sich das recycelte Material anders verhält, hat alles gut geklappt“, sagt Fuchs.

Coca-Cola Fürstenfeldbruck ist eines von zwei Werken in Bayern und von mehreren Werken bundesweit, das in diesem Jahr verstärkt recyceltes Material in seinen PET-Einwegflaschen einsetzt. So werden 2021 in Deutschland Einwegpfandflaschen bis 0,5 Liter sowie 1,5- und 2,0-Liter-Flaschen von Getränke-Klassikern wie Coca-Cola, Fanta, Sprite und mezzo mix vollständig auf rPET umgestellt. Damit erreicht Coca-Cola in Deutschland in diesem Jahr einen Anteil von 70 Prozent recyceltem Material bei den PET-Einwegpfandflaschen. An der Einwegabfüllanlage im Brucker Werk werden stündlich etwa 24.000 Halbliter-Flaschen aus recyceltem PET mit Getränken abgefüllt.

Mit der Umstellung auf recyceltes PET sind erhebliche Herausforderungen und Investitionen verbunden. Hochwertiges, lebensmitteltaugliches Recyclingmaterial ist noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar, um sofort alle PET-Flaschen umstellen zu können. Darüber hinaus ist recyceltes Material deutlich teurer als Neumaterial. Deshalb wendet Coca-Cola in diesem Jahr für Deutschland mehr als 15 Millionen Euro für die Beschaffung auf. Weitere Informationen zur bundesweiten Umstellung auf 100 Prozent rPET gibt es unter www.cocacolaep.com/de/news/.

Trotz des Engagements, den ökologischen Fußabdruck von Einwegflaschen weiter zu verbessern, bleiben Mehrwegverpackungen bei Coca-Cola weiterhin wichtig: In Fürstenfeldbruck werden auf zwei von drei Produktionslinien insgesamt bis zu 65.000 Mehrwegflaschen pro Stunde abgefüllt – zur regionalen Versorgung der Metropolregion München und Südbayerns. In den Jahren 2018-2020 flossen in Deutschland rund 150 Millionen Euro in neue Mehrwegproduktionslinien, Mehrweggebinde, in den Ausbau des Mehrwegflaschenpools und in neue Mehrwegkisten. Ein siebenstelliger Betrag wurde 2018 in die Mehrwegabfüllung in Fürstenfeldbruck investiert: in eine neue Reinigungsmaschine für Flaschen.

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