Ersthelfer
Von links: Florian Walcher, Peter Schöttl, Christopher Merz und Dr. Matthias Wierer.
ak

Türkenfeld - Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist seit dem 6. März 2026 offiziell Teil der bundesweiten Initiative „Region der Lebensretter“. Mit dem Beitritt setzt der Landkreis auf ein innovatives, app‑basiertes Ersthelfersystem, das qualifizierte Ersthelfende bei Herz‑Kreislauf‑Stillständen schnell alarmiert und so wertvolle Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt. 

Fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zankenhausen haben sich bereits im System registriert und unterstützen nun die schnelle Ersthelferstruktur im Landkreis, insbesondere in Zankenhausen und Türkenfeld. In diesem Zusammenhang wurde auch der 24/7 zugängliche Defibrillator (AED) im Ort in die DEFI‑Map der App eingetragen. Die App nutzt diese erfassten Standorte automatisch, um Ersthelfende zum nächstgelegenen, verfügbaren AED zu navigieren – ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Wiederbelebung.


Ausrüstung finanziert durch „Türkenfeld hilft und gestaltet“
Obwohl Ersthelfende auch ohne Material wirksam Hilfe leisten können, verbessert geeignete Ausstattung sowohl die Sichtbarkeit am Einsatzort als auch die Qualität der Reanimationsmaßnahmen deutlich. Dank einer großzügigen Unterstützung aus dem Spendenfonds „Türkenfeld hilft und gestaltet“ wurden für die fünf Zankenhausener Ersthelfenden speziell zusammengestellte Einsatztaschen beschafft. Die neuen Taschen enthalten eine kompakte, auf Ersthelferbedürfnisse abgestimmte Ausstattung: eine RdL‑Kennzeichnungsweste, eine CPR‑Maske, Kleiderschere, Knie‑Pad, Nitril‑Handschuhe, FFP2‑Masken sowie einen Beatmungsbeutel. Diese Hilfsmittel unterstützen die Helfenden dabei, schnell, sicher und gut erkennbar zu arbeiten – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes

„Das Engagement unserer Feuerwehr Zankenhausen zeigt eindrucksvoll, was Zusammenhalt und Verantwortung in unserer Gemeinde bedeuten. Jeder einzelne Ersthelfende leistet einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit vor Ort . Dafür Danke ich von Herzen“, so Bürgermeister Emanuel Staffler.

Zudem möchten die freiwilligen Helfer weitere qualifizierte Ersthelfende motivieren, sich ebenfalls zu registrieren und damit ein Teil des wachsenden Ersthelfer-Netzwerks zu werden. Jede zusätzliche Anmeldung stärkt die regionale Einsatzkraft und kann am Ende entscheidend dazu beitragen, Leben zu retten. Wer sich einbringen möchte, meldet sich per E-Mail unter gemeinde@tuerkenfeld.de.

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