Mit den neuen Sportförderrichtlinien fließe nicht nur so viel Geld wie noch nie in den bayerischen Sport, es werde auch der bürokratische Aufwand für die zumeist ehrenamtlich geführten Vereine deutlich abgebaut
Helmut Wegmann/pixelio.de
Landkreis – Trotz einer Verringerung der Mitgliedereinheiten zwischen 2016 und 2017 fließen in diesem Jahr 2017 mit 329.502 Euro insgesamt 3.212 Euro mehr Sportfördermittel in den Landkreis Fürstenfeldbruck als im Vorjahr. Dies ist u.a. das Ergebnis der am 1. Januar 2017 in Kraft getretenen neuen Sportförderungsrichtlinien und der generellen Erhöhung der Landesmittel auf insgesamt 115 Mio. Euro. Darauf weist Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet als Stimmkreisabgeordneter für Fürstenfeldbruck-Ost hin. Mit den neuen Sportförderrichtlinien fließe nicht nur so viel Geld wie noch nie in den bayerischen Sport. Es werde auch der bürokratische Aufwand für die zumeist ehrenamtlich geführten Vereine deutlich abgebaut. Bei Gesamtzuwendungen unter 100.000 Euro werden die Sport- und Schützenvereine z.B. beim Sportstättenbau von bisherigen strengen formalen Vorgaben entbunden. Außerdem werden die Fördersätze für innovative Breiten- und Leistungssportprojekte der Sportverbände von bisher 50 Prozent auf 80 Prozent erhöht. Gegenüber 2016 mit 1.208.483 Mitgliedereinheiten verringert sich diese Berechnungsgrundlage in 2017 im Landkreis Fürstenfeldbruck auf 1.185.262 Mitgliedereinheiten.
Die jeweilige Vereinspauschale errechnet sich aus der Gesamtzahl der Mitgliedereinheiten eines Sportvereins multipliziert mit dem Wert einer Fördereinheit. Bei der Berechnung der Mitgliedereinheit spielt das Alter der Mitglieder eine Rolle und die Zahl der Übungsleiterlizenzen. Je mehr jüngere Mitglieder ein Verein hat und je mehr Übungsleiterlizenzen umso höher wird die Mitgliederzahl angesetzt, so der Stimmkreisabgeordnete. Die Anzahl an erwachsenen Vereinsmitgliedern wird einfach gewichtet. Die Anzahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 26 Jahren wird zehnfach gewichtet. Die Anzahl der gültigen Übungsleiterlizenzen, die der Verein für seinen Sportbetrieb eingesetzt hat, wird hingegen pro Lizenz 650fach gewertet.            red, Foto: Helmut Wegmann/pixelio.de
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.