Auch zu Beginn dieses Jahres haben sich wieder einige Landkreis-Bäckereien der freiwilligen Qualitätsprüfung unterzogen
Susanne
Fürstenfeldbruck, Landkreis – Auch zu Beginn dieses Jahres haben sich wieder einige Landkreis-Bäckereien der freiwilligen Qualitätsprüfung durch einen Sachverständigen des Zentralverbandes des deutschen Bäckerhandwerks unterzogen, die erneut in der Sparkasse Fürstenfeldbruck stattfand. Das Ergebnis kann sich, wie immer, sehen und auf dem Gaumen zergehen lassen, denn von fünf teilnehmenden Bäckereien (Bücherl und Wimmer aus Fürstenfeldbruck), Nau (Grunertshofen) sowie Drexler (Jesenwang) und Rackls Backstubn (Olching) erhielten von 34 Gesamtproben (vier Semmeln und 30 verschiedene Brote) zwölf Brote die Note „sehr gut“, und 16 „gut“ bei zwei nichtprämierten sowie drei Semmeln die Note „sehr gut“, und eine wurde als „gut“ prämiert. Mit „Gold“ ausgezeichnet sind das Haldenberger Bauernbrot, das Korianderbrot und das Vollkorn-Kürbiskernbrot der Bäckerei Nau und das Schwäbische Brot von Wimmer.Die Brotprüfer des Deutschen Brotinstituts sind ausgebildete sensorische Sachverständige, die nach einem definierten IT-unterstützten Bewertungssystem vorgehen. Maximal können 100 Punkte je Probe erreicht werden. Bei voller Punktzahl wird die Auszeichnung „sehr gut“ vergeben, bei mindestens 90 Punkten „gut“. „Gold“ gibt es für drei Jahre „sehr gut“ in Folge, als konstante Toppqualität. Es gibt dabei sechs Prüfkriterien:

1. Form & Aussehen (das ist Typensache: ein Ciabatta ist flach, ein Baguette bekanntlich lang und schmal oder ein Korbbrot rund).
2. Oberflächen- & Krusteneigenschaften (eine dickere Kruste enthält viele Aromastoffe und hält die Feuchtigkeit länger im Brot, eignet sich aber nicht für jede Art von Brot).
3. Lockerung & Krumenbildung (Krume ist das weiche Innere des Brotes, z.B. sollte ein Weizenbrot eine eher locker-luftige Krume aufweisen, ein Roggenmischbrot hingegen eher von kompakterer Natur sein. Beim Aufschneiden dürfen keine größeren Löcher entstehen).
4. Struktur & Elastizität (dafür wird das Brot durchgeschnitten. Bleibt die Krume am Messer kleben? Das Brot muss zurückfedern, wenn der Brotprüfer mit dem Daumen ins Innere drückt).
5. Geruch (nicht zu stark und nicht zu schwach, sollte es einem förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen).
6. Geschmack (über den lässt sich bekanntlich streiten, doch das Aroma sollte schon zum jeweiligen Produkt passen, so sollte ein Weizenbrot einen milderen Geschmack als ein Roggenmischbrot aufweisen).
Den Verbrauchern sei ans Herz gelegt: Achten Sie im Bäckerfachgeschäft auf Zertifikate des Deutschen Brotinstituts oder informieren Sie sich unter www.brotinstitut.de. Das beste Brot in Ihrer Nähe lässt sich auch durch eine neue Brot-Test-App finden.         red
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