Die Milchtankstelle auf dem Spieglhof ist eröffnet. Von links: Dr. Richard Bartels, Bäuerin Manuela Spiegl, Josef Unglert, Bauer Klaus Spiegl, Georg Huber und die Ortsbäuerin Monika Unglert freuen sich über die neue Einrichtung.
ak
Puchheim - Jetzt kann auf dem Spieglhof rund um die Uhr frische Kuhmilch gezapft werden. Bei einem Informations- und Pressegespräch wurde die neue Anlage offiziell eröffnet.
Manuela und Klaus Spiegl betreiben am Gröbenbach zusammen mit den Eltern und dem Sohn Stefan den letzten Milchviehbetrieb in Puchheim. Im modernen und luftigen Stall stehen 50 Milchkühe und die Nachzucht. Das Futter für die Tiere stammt fast ausschließlich vom eigenen Betrieb. Viele Verwandte und Bekannte nutzen laut Spiegl seinen Bauernhof schon lange als Bezugsquelle für Nahrungsmittel. Mit der neuen Milchtankstelle wird das ganze jetzt auf technisch und hygienisch höchsten Standard gebracht. Außerdem ist die neue Zapfstelle immer und für jedermann zugänglich. Klaus Spiegl wollte auch nicht verschweigen, dass er hofft mit der höheren Wertschöpfung aus dem Direktverkauf, dem ruinösen Preiskampf zu entkommen.
Der Direktvermarkter-Chef, Sepp Unglert, erläutert, die Bauern im Landkreis Fürstenfeldbruck haben schon seit vielen Jahren diesen Weg gesucht. Man baut auf die Solidarität und das Vertrauen der Verbraucher vor Ort. Die im Verein “Bauernquelle“ zusammengeschlossenen Landwirte machen damit schon seit über 27 Jahren sehr gute Erfahrungen. Transparente Erzeugung, kurze Wege und frische Nahrungsmittel sind bei den Mitbürgern sehr gefragt. Neben dem Brucker Bauernmarkt, am Kloster Fürstenfeld, gibt es bei den Bauernquelle-Mitgliedern immer wieder neue Ideen, mit denen man auf die Verbraucher zugeht.
Der Bauernobmann von Puchheim, Georg Huber, ist stolz auf das Engagement das seine Kollegen an den Tag legen. Sieben Betriebe in Puchheim gehen mit ihren Produkten direkt zu den Verbrauchern. “Wir leisten hier einen gewaltigen Beitrag für die essbare Stadt Puchhheim“, sagte Huber und lobte dabei diese Initiative der Stadtverwaltung. Dr. Richard Bartels der Sprecher der Verbraucherorganisation “Slow Food“ gratulierte der Familie Spiegl zur neuen Einrichtung. Er zeigt sich sehr erfreut, weil er jetzt wieder eine Adresse hat, die er für den Bezug von naturbelassener Vollmilch empfehlen kann.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Mit dem Start des regionalen Bikesharing-Systems „MyRadl“ sind die in den vergangenen Jahren im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgebauten Mobilitäts- und Radpunkte jetzt vollständig ausgestattet.

Fürstenfeldbruck/Emmering – Bei wunderschönem Wetter war die Gedenkveranstaltung zur Feier des über 80 Jahre währenden Friedens in unserer Heimat sichtlich gelungen – musikalisch untermalt von der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck.

Maisach – Bürgermeister Hans Seidl freut sich: Das lokale Freibad ist bereit für die Besucherschar. „Die Wassertemperatur ist angenehm warm“, gibt er zufrieden kund. Die Rutsche überzeugt das Gemeindeoberhaupt ebenfalls. Freibad-Referent Max Schmid (rechts) gibt ebenfalls grünes Licht. Diesen Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, 14.

Puchheim – An einem seiner letzten Arbeitstage wurden Armin und Carola Beck im Haus der Begegnung von Erstem Bürgermeiste Norbert Seidl als „Beste Nachbarn“ ausgezeichnet. Die Ehrung fand in kleinem Kreis statt und wurde im Anschluss bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Fürstenfeldbruck – Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck GmbH (WBG) haben nun den Vertrag für ein neues gemeinsames Wohnungsbauprojekt unterzeichnet.

Puchheim – Während der Pfingstferien gelten für das Puchheimer Schwimmbad, Gernerplatz 2, die nachstehenden Öffnungszeiten. Samstag, 23. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 24. Mai und Montag, 25. Mai: geschlossen, Dienstag, 26. Mai, Mittwoch, 27. Mai und Donnerstag, 28. Mai: 12 bis 19 Uhr, Freitag, 29. Mai und Samstag, 30. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 31.

Maisach – „Das ist ja eine wunderbare Aktion“, oder „Toll, was ihr da macht!“, lobten staunend einige Passanten, als sie Anfang Mai an der Maisacher Bahnunterführung vorbeikamen.

Olching – Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Fürstenfeldbruck warnt davor, in der Natur herumliegende tote Tiere oder anderes Verdächtiges wie z.B. Kadaverreste oder Köder anzufassen.