Carmen Voxbrunner
Olching - Am 19. Juli ertrank ein 14-jähriger Junge beim Baden im Olchinger See. Der Münchner Schüler war anlässlich einer Geburtstagparty mit seinen Klassenkameraden zum Baden an den Olchinger See gefahren.
Am späten Nachmittag ging der Junge zusammen mit anderen Partygästen ins Wasser. Während die Mitschüler zu einer mittig angelegten Insel schwammen, blieb der 14-Jährige nach derzeitigen Aussagen zunächst im seichten Uferbereich stehen. Als die Jugendlichen zurückschwammen, bemerkten sie, dass ihr Schulkamerad fehlte. Nachdem sie ihn, trotz sofortiger Absuche, nicht finden konnten, verständigten sie um 18.40 Uhr über Notruf Polizei und Rettungsdienste. Die am See eingesetzten Rettungstaucher konnten gegen 19.30 Uhr nur noch den leblosen Körper, ca. 15 Meter vom Ufer entfernt aus fünf Meter Tiefe, bergen. Trotz sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät. Am Unglücksort war ein Großaufgebot an ortsnahen Rettungs- und Suchkräften eingesetzt.
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Feststellung der genauen Todesumstände übernommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist von einem Badeunfall auszugehen. Am Opfer konnten keine Hinweise auf Gewalt- oder Fremdeinwirkung festgestellt werden. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München II eine Obduktion angeordnet.
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