Vorstand Benedikt Nies (rechts) überreicht Markus Winkler eine Urkunde für 20 Jahre Mitgliedschaft
ak
Mammendorf - Mit dem fetzigen „Astronautenmarch“ eröffnete die Blaskapelle Mammendorf ihre diesjährige Serenade im Bürgerhaus. Unter der musikalischen Leitung von Matthias Bahr und der kurzweiligen Moderation von Werner Klement folgte ein originell zusammengestelltes Programm, das einen bunten Strauß an Stilrichtungen aufbot. So brachte gleich das Stück „Celebration Ouverture” eine sehr feierliche Stimmung in das gut gefüllte Bürgerhaus. Nach zwei wunderbar lockeren barocken Tänzen stellten die Musiker mit dem anspruchsvollen Werk „König David“, das das Leben des großen Königs von Israel in musikalischen Bildern beschreibt, ihr ganzes Können unter Beweis. Die Musiker vollbrachten mit einer beeindruckenden Präsentation, die durch orientalische und bombastische Klänge sowie schnell variierende Rythmen gekennzeichnet war, eine Glanzleistung auf konzertantem Hochniveau, die auch vom Publikum mit viel Applaus bedacht wurde. Einen musikalischen Kontrast dazu bildete anschließend wiederum mit seinen ruhigen und zugleich erhabenen Tönen das Stück mit dem bezeichnenden Titel „Amen“, das andächtige Stimmung unter die Zuhörern brachte.
 
Bei der darauffolgenden Mitgliederehrung konnte der erste Vorstand Benedikt Nies seinen Stellvertreter Markus Winkler für 20-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Präsent auszeichnen. „Markus ist die gute Seele der Blaskapelle. Jesenwang ist durch ihn zur zweiten Heimatgemeinde der Blaskapelle geworden“, so Nies, der hier auch auf das 25-jährige Jubiläum der Blaskapelle verwies, das dieses Jahr am 20. Oktober in einer eigenen Veranstaltung mit verschiedenen Vereinen gefeiert wird.Im zweiten Teil des Konzerts folgten zünftige Melodien wie der bekannte „Florentiner Marsch“, die Polka „Von Freund zu Freund“ oder der Konzertmarsch „Abel Tasman“. Ein absolutes Highlight des Nachmittags war dann auch noch das Stück „Caribbean Impressions“, bei dem Dirigent Matthias Bahr höchst selbst zum Instrument griff und mit der Ukulele karibisches Flair nach Mammendorf brachte. Die zwei Zugaben „Saluto Lugano“ und „Bozener Bergsteiger Marsch“, die das Publikum vollkommen zu Recht einforderten, rundeten den unterhaltsamen Nachmittag ab.
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