Wegen der Möglichkeit, ohne groß abzubremsen mit hohem Tempo den Kreisel zu queren, befürchtet Grünen-Gemeinderat Martin Pilgram, eine erhöhte Unfallgefahr
Lele
Gilching  – Als im Oktober vor drei Jahren in der Gemeinde Gilching anstelle der Ampel an der Kreuzung Starnberger Weg/Karolinger Straße ein Kreisverkehr eröffnet wurde, gab es durchwegs positive Reaktionen. Der Verkehrsfluss ist seither flüssiger geworden, nervende Staus gehören der Vergangenheit an. Fakt jedoch ist, dass der Autofahrer, der in den Kreisel aus Richtung Weßlinger Straße einfährt, relativ geradlinig durchfahren kann. Wegen der Möglichkeit, ohne groß abzubremsen mit hohem Tempo den Kreisel zu queren, befürchtet Grünen-Gemeinderat Martin Pilgram, eine erhöhte Unfallgefahr. Er stellte deshalb Antrag, den Innenbereich der Straße so aufzupflastern, dass der Autofahrer gezwungen werden, den Kreisel am Randbereich zu nutzen, was nach Meinung Pilgrams zu einer Geschwindigkeitsreduzierung beiträgt. Bauamtsleiter Max Huber erklärte in der Haupt- und Bauausschusssitzung am Montag, dass der Kreisverkehr aufgrund der Grundstücksverhältnisse nicht anders geplant werden konnte. „Es gab viele Abstimmungs-Termine mit der Polizei, der Behindertenbeauftragten, der Straßenverkehrsbehörde, dem Ordnungsamt und dem Bauamt. Letztendlich stimmten alle, auch die gemeindlichen Gremien der Planung in der jetzten Ausführung zu.“ Huber verwies darauf, dass eine Änderung des Kreisverkehrs durch die beantragte Bepflasterung des Innenbereichs aus Sicht der Verwaltung keinen Sinn macht. Bürgermeister Manfred Walter ergänzte, dass es deswegen schon ausführliche Diskussionen gegeben habe, jedoch keine Möglichkeit gesehen wurde, den Kreisverkehr besser zu gestalten. Der Antrag wurde gegen die Stimme von Peter Unger (Grüne) abgelehnt. Lele
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, bei dem traditionell ehrenamtlich engagierte Brucker mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen: diesmal durch die Oldschool Bigband ehemaliger Graf-Rasso-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt Fürstenfeldbruck erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.